Digitalisierung und Medien / Sozialforschung

DFG-Förderung: 1,4 Millionen Euro für Forschung zu Digitalen Kulturen

Zwei Frauen, die Kopftücher tragen, sitzen vor einem Laptop, an dem die eine etwas schreibt
Bild: rawpixel.com

Digitale Technologien verweisen nicht nur auf den technischen Aspekt ihrer Nutzung: Mit ihnen ist ein gesellschaftlicher Wandel verbunden, der grundlegende Aspekte sozialen Zusammenlebens verändert. Mit rund 1,4 Millionen Euro unterstützt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) vier Forschungsvorhaben der Leuphana Universität Lüneburg zu „Digitalen Kulturen“.

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten zu relevanten Phänomenen des gesellschaftlichern Wandels: Erforscht werden Auswirkungen auf Arbeit und Migration ebenso wie die zunehmende Bedeutung von Gamification, also die technisch ermöglichte Ausbreitung spielerischer Formate.

Weitere Forschungsthemen betreffen die „Medien der Assistenz“, also die „digital accessability“ durch Soft- und Hardwareassistenten, sowie das Phänomen der Entnetzung als neue soziale und technische Praxis des zeitweiligen Aussteigens aus der allgegenwärtigen Vernetzung.

Die Leuphana hat sich in den vergangenen Jahren zu einem europaweit einzigartigen Zentrum für die Erforschung „Digitaler Kulturen“ entwickelt, das den wissenschaftlichen Diskurs über „Digitale Kulturen“ international mitbestimmt. Der Forschungsschwerpunkt wurde in der Wissenschaftsinitiative Kultur und insbesondere am fakultätsübergreifenden Centre for Digital Cultures (CDC) der Leuphana Universität Lüneburg in Kooperation mit nationalen und internationalen Forschungspartner/-innen etabliert. Direktoren des CDC sind Prof. Dr. Claus Pias und Prof. Dr. Timon Beyes.

Beteiligte Forscher an den jetzt von der DFG geförderten Projekten sind Prof. Dr. Timon Beyes, Prof. Dr. Manuela Bojadžijev, Dr. Mathias Fuchs, Prof. Dr. Wolfgang Hagen, Dr. Jan Müggenburg sowie Prof. Dr. Claus Pias von der Leuphana Universität Lüneburg sowie Prof. Dr. Urs Stäheli von der Universität Hamburg.

Quelle: Leuphana Universität Lüneburg vom 13.04.2018

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