Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendschutz

Blind Spot Generation Z? Landesmedienanstalten stellen Digital Natives 2.0 in den Mittelpunkt

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Generation Z – heiß umworbene Zielgruppe von Brands, Werbern, Unternehmen und Medien. Aber wie und wo lässt sich die zweite Generation der Digital Natives erreichen? Was macht sie aus und welche Bedeutung haben neue Werbetechnologien für eine moderne und zukunftsfähige Regulierung? Das diskutieren die Landesmedienanstalten bei einem Symposium am 28. März 2019 in Berlin.

Die Digital Natives der zweiten Generation leben im Netz, können aus unzähligen Möglichkeiten wählen, sind anspruchsvoll und unsicher zugleich. Was Medien, Marketing und Werbung brauchen, um die neue Zielgruppe zu erreichen diskutieren die Landesmedienanstalten (DLM) bei einem Symposium am 28. März 2019 in Berlin und laden zu Diskussion und Austausch über die erfolgreiche Ansprache der neuen jungen Zielgruppe. Die Gen Z, Nachfolger der Millennials, machen 6,5 Millionen der deutschen Bevölkerung aus. Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit ist ein kostbares Gut.

Das DLM-Symposium 2019 am 28. März 2019 steht unter dem Motto

„Generation Z – Das unbekannte Wesen im neuen Ad Tech Kosmos? Was Medien, Marketing und Werbung brauchen, um die neue Zielgruppe zu erreichen“.

Es geht um die mediale Adressierbarkeit der Generation Z.

Von Kindesbeinen an in der digitalen Welt zu Hause

„Von Kindesbeinen an in der digitalen Welt und in sozialen Netzwerken zu Hause, ist die Generation Z routiniert im Umgang mit Werbebotschaften und gleichzeitig sehr konsumfreudig. Dabei sind ihre konkreten Alltagsentscheidungen von starker Unsicherheit geprägt und sie sind permanent offen für Orientierungshilfe von außen: Gutes Storytelling von Marken und Medien spielt hierbei eine entscheidende Rolle“, sagen Dr. Jörg Munkes und Dr. Sigrid Schmid von der Gesellschaft für Innovative Marktforschung, die beim DLM-Symposium die Generation Z vorstellen werden. „Perfekte digitale Zugänglichkeit von Information – also neben der reinen Auffindbarkeit auch eine optimale User Experience und eine leicht konsumierbare inhaltliche Aufbereitung – ist für diese Generation eine Selbstverständlichkeit.“

Individualisierte Ansprache der Gen Z

Wer sich als Unternehmen erfolgreich bei den Digital Natives positionieren will, hat besser eine Marken- und Kommunikationsstrategie, die ihrem Selbstverständnis Rechnung trägt. Cornelia Holsten, DLM-Vorsitzende, betont die individualisierte Ansprache der Gen Z: „Erfolgreich relevanten Content mit höchstem digitalen Know-how zielgruppengerecht zu verbinden, wird über Erfolg und Misserfolg von Marketing entscheiden. Influencer Marketing, Voice Assistants, Chatbots, virale Kampagnen, Storytelling und individueller Content spielen eine entscheidende Rolle. Innovative Ad Tech und Künstliche Intelligenz ermöglichen ein verbessertes Targeting. Wir wollen mit den Branchenexperten diskutieren, was die Generation Z ausmacht, wie sie Medien nutzt, ob und wie Werbung bei ihr wirkt und welche Bedeutung neue Werbetechnologien für eine moderne, zukunftsfähige Regulierung haben.“

Weiterführende Informationen

Das DLM-Symposium findet unter Moderation von Svenja Teichmann (Geschäftsführerin Crowdmedia) und Jens Schnieders (Reporter und Moderator 17:30 SAT.1 REGIONAL) im dbb forum berlin statt. Informationen zu Programm und Anmeldemöglichkeit sind online zu finden. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

die medienanstalten – das ist die Dachmarke der 14 Landesmedienanstalten in Deutschland. Sie sind zuständig für die Zulassung und Aufsicht der privaten Radio- und Fernsehveranstalter. Sie prüfen die Einhaltung von Werberegeln und der Bestimmungen zum Jugendschutz und fördern Projekte zur Vermittlung von Medienkompetenz. Sie unterstützen die Einführung neuer Übertragungstechnik und setzen sich für die Sicherung der Vielfalt im privaten Rundfunk ein. Weitere Informationation: www.die-medienanstalten.de

Quelle: die medienanstalten vom 15.01.2019

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