Digitalisierung und Medien / Sozialpolitik

Berufsbildung goes digital: BIBB präsentiert sich auf der re:publica 2018

Büroschreibtische mit Laptops, Bildschirmen und einem kleinen Roboter
Bild: rawpixel.com

Wie sieht die Berufsbildung der Zukunft aus? Was müssen die Fachkräfte von morgen wissen und können, um sich auch in einer digitalen Arbeitswelt der Zukunft behaupten zu können? Diese und weitere Fragen diskutiert das BIBB am Stand a01 auf der re:publica 2018 in Berlin.

Die Fragen rund um die "Berufsbildung von morgen" werden von GOVET, der Zentralstelle der Bundesregierung für internationale Berufsbildungskooperation im Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB), auf der re:publica 2018 vom 2. bis 4. Mai in Berlin (Stand a01) beantwortet. Das BIBB, erstmals bei der re:publica mit dabei, bringt hierzu an seinem interaktiven Informations-Stand die "Macher" der Berufsbildung mit den "Makern" der Digitalisierung zusammen.

Reformansätze der Berufsbildung im In- und Ausland 

Die Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer können sich in unterschiedlichen Live-Video-Schaltungen mit Expertinnen und Experten des BIBB austauschen, um interaktive Einblicke über Reformansätze der Berufsbildung im In- und Ausland sowie in digitalisierte Ausbildungsprozesse zu erhalten. Für zwölf der zumeist englischsprachigen Videokonferenzen bietet das BIBB über einen Livestream die Möglichkeit, auch von außerhalb der re:publica die Präsentationen zu verfolgen. Weitere Informationen und den Link zum Livestream finden Sie unter www.govet.international/rp18. Höhepunkt des Programms, das GOVET im BIBB als Beitrag zum Wissenschaftsjahr "Arbeitswelten der Zukunft" organisiert, ist eine Panel-Diskussion mit internationalen Expertinnen und Experten für Innovation und Qualifizierung zum Thema "Crafting the Future - VOC-force for tomorrow".

Mit Vordenkern der digitalen Gesellschaft im Austausch 

Moderiert wird diese Diskussion am 3. Mai von BIBB-Forschungsdirektor Prof. Dr. Hubert Ertl: "Der digitale Wandel erfasst alle Bereiche der Berufsbildung - von der technischen Ausstattung über Lernprozesse am Arbeitsplatz, die Neuordnung von Ausbildungsberufen bis hin zur Weiterbildung von Beschäftigten. Das BIBB hat die Gestaltung dieser umfassenden Transformation als zentrale Aufgabe für die kommenden Jahre in seiner neuen ‚Strategie 2025' verankert. Die re:publica bietet uns einen hervorragenden Raum, mit anderen Vordenkern der digitalen Gesellschaft in Austausch zu treten."

Seine Gesprächspartnerinnen und -partner kommen aus Ländern der von GOVET im BIBB begleiteten Berufsbildungskooperationen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Karni Wolf (Israel, Vertreterin der weltweit führenden israelischen Start-Up-Szene), Pavel Bilenko (Russland, Leiter des nationalen Bildungsprogramms zu Industrie 4.0) sowie David Langdon (USA, Department of Commerce, Berater von US-Handelsminister Wilbur Ross).

Hintergrund

Die re:publica in Berlin hat sich seit ihren Anfängen im Jahr 2007 zu einer der weltweit größten und wichtigsten Konferenzen für die Digitalisierung der Wissensgesellschaft entwickelt. Im vergangenen Jahr nahmen nach Angaben der Veranstalter mehr als 9.000 Besucherinnen und Besucher aus 71 Ländern und mehr als 800 internationale Journalistinnen und Journalisten teil.
  
Weitere Informationen zum Thema "Berufsbildung 4.0" stehen im Internetangebot des BIBB unter www.bibb.de/digitalisierung zur Verfügung.
 
Informationen zum Wissenschaftsjahr "Arbeitswelten der Zukunft" finden sich unter www.wissenschaftsjahr.de.  

Über die re:publica 2018 und das erste digitale Volksfest informiert auch das Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe in seiner laufenden Berichterstattung. 
 
Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung vom 02.05.2018 

Info-Pool