Digitalisierung und Medien / Kinder- und Jugendschutz

Bayerischer Familienkongress: Kinder und Jugendliche in der digitalen Lebenswelt nicht allein lassen

Ein kleines Mädchen sitzt zu Hause auf der Couch und schaut gebannt auf ein Tablet.
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Der erste Familienkongress für Südbayern fand Ende September statt, am 25. November findet in Würzburg der Familienkongress für Nordbayern statt. Er richtet sich an Fachkräfte und Multiplikatoren, die in ihrer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern immer wieder mit Fragen der Medienbildung und -erziehung befasst sind. In Fachvorträgen und Workshops erhalten sie Antworten auf Fragen wie: „Was bedeutet Medienkompetenz und wie kann diese analog und digital gefördert werden?“

„Aufwachsen mit Smartphone & Co.“

Der digitale Fortschritt ist aus unserem Leben nicht mehr weg zu denken. Auch Kinder nehmen wie selbstverständlich daran teil – Smartphone & Co. sind für sie allgegenwärtig. Das bedeutet aber nicht immer nur Spaß und Spiel. Auch die eine oder andere Gefahr verbirgt sich beim allzu sorglosen Surfen im Netz. „Wir dürfen Kinder und Jugendliche in der digitalen Lebenswelt nicht allein lassen. Ich habe deshalb den Familienkongress ‚Medienerziehung – Aufwachsen mit Smartphone & Co.‘ ins Leben gerufen. Wir wollen damit die Fachkräfte und die Eltern in den Blick nehmen. Vielfältige neue Gefährdungen sorgen auch bei ihnen für Verunsicherung. Umso wichtiger ist es, dass wir ihnen das nötige Wissen und Handlungssicherheit vermitteln, um Kinder und Jugendliche beim Umgang mit digitalen Medien stark zu machen“, so Bayerns Familienministerin Kerstin Schreyer.

Fragen zu Medienbildung und Medienerziehung

Der erste Familienkongress für Südbayern (am 27. September in Taufkirchen) richtet sich an Fachkräfte und Multiplikatoren, die in ihrer Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Eltern immer wieder mit Fragen der Medienbildung und -erziehung befasst sind. In Fachvorträgen und Workshops erhalten sie Antworten auf Fragen wie: „Was bedeutet Medienkompetenz und wie kann diese analog und digital gefördert werden?“, „Wie kann ich digitale Lernangebote für meine tägliche Arbeit in Kita oder in der Kinder- und Jugendhilfe nutzen?“ und „Wie sensibilisiere ich für Gefahren, die bei Online-Freundschaften, Dating-Apps und Fake News lauern, ohne dabei Kinder und Jugendliche zu verstören?“.

Der Familienkongress für Nordbayern findet am 25. November 2019 in Würzburg statt.

Angebote der Medienpädagogik

Der Freistaat Bayern stellt Eltern wie auch Fachkräften darüber hinaus vielfältige Angebote der Medienbildung und -erziehung zur Verfügung, um Kinder und Jugendliche auf die digitale Welt vorzubereiten. Hierzu gehören beispielsweise der Modellversuch „Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken“ in Kitas, das Zentrum für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) in Amberg, die flächendeckend in Bayern vorhandenen rund 180 Erziehungsberatungsstellen als wichtige Anlaufstellen für Eltern und ihre Kinder sowie die Projekte „Game Life!“ und „webhelm“ in Zusammenarbeit mit dem JFF – Institut für Medienpädagogik.

Weiterführende Links

Weitere Informationen sind auf den Seiten des Ministeriums zu finden, für folgende Themen Jugendmedienschutz, Digitale Medien in der Frühpädagogik und Erziehungsberatung.

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales vom 27.09.2019

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