Digitalisierung und Medien / Im Fokus

Bayerischer Rundfunk will beim Qualitäts-Kinderradio des WDR einsteigen

Ein Radio
Bild: © Viktor Gmyria - Fotolia.com

Der renommierte WDR-Kinderradiokanal "KiRaKa" soll um einen wichtigen Partner erweitert werden. Dazu wird es in Kürze Gespräche zwischen Bayerischem Rundfunk und Westdeutschem Rundfunk geben.

WDR-Intendant Tom Buhrow begrüßt die Initiative aus München: "Wir würden uns über eine solche Kooperation sehr freuen. Der BR engagiert sich wie wir seit vielen Jahren mit einem reichhaltigem Angebot und hohen Qualitätsstandards im Kinderradio. Wenn es uns gelingt, hier unsere Kräfte zu bündeln, wäre das ein weiterer spürbarer Gewinn für unser jüngstes und junges Radio-Publikum."

Auch Ulrich Wilhelm, Intendant des Bayerischen Rundfunks, würde die Kooperation sehr begrüßen: "Allen Altersgruppen passende Angebote zu machen, entspricht unserem gesetzlichen Auftrag. Der WDR verfügt bereits über ein wertvolles Programm im besten öffentlich-rechtlichen Sinne, das vom BR gut ergänzt werden könnte. Bisher sind unsere vielen Aktivitäten für Kinder auf verschiedene BR-Hörfunk-Wellen verteilt. Eine Bündelung brächte einen echten Mehrwert. Darüber hinaus wäre sie ein weiterer Schritt zur Stärkung des Digitalradios."

Im Bayerischen Rundfunk werden die Pläne für das gemeinsame digitale Kinderradio in den nächsten Wochen im Rundfunkrat und den Ausschüssen intensiv beraten. Über eine entsprechende Änderung der Programmschwerpunkte entscheidet der Rundfunkrat.

Seit 2006 ist der Kinderradiokanal "KiRaKa" des Westdeutschen Rundfunks auf Sendung, zu empfangen im Digitalradio und im Internet. Von sechs Uhr morgens bis 22 Uhr abends bietet "KiRaKa" eine Mischung aus Geschichten, Informationen, Mitmachangeboten, Musik, Hörspielen und altersgerecht aufbereiteten Nachrichten. Zielgruppe sind Kinder zwischen vier und zwölf Jahren. Radio Bremen und der Saarländische Rundfunk übernehmen bereits das Programm in ihrem Digitalradio-Angebot und beteiligen sich mit Zulieferungen.

Quelle: WDR Westdeutscher Rundfunk vom 05.02.2014

Info-Pool