Digitalisierung und Medien

93 Prozent der Jugendlichen ab 14 Jahren besitzen ein Smartphone

Smartphone
Bild: Cheon Fong Liew   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-SA 3.0

So selbstverständlich die tägliche Nutzung digitaler Endgeräte für Jugendliche in Deutschland ist, im Umgang mit Office-Programmen liegen die Schülerinnen und Schüler nur knapp über dem Bundesdurchschnitt. Dies ist ein Ergebnis des D-21-Digital-Index. Die Studie misst regelmäßig den Digitalisierungsgrad der deutschen Bevölkerung.

82 Prozent der Schülerinnen und Schüler geben an, Texte in einem Textprogramm schreiben zu können (vgl. Bevölkerung gesamt 80 Prozent). 59 Prozent geben an, Berechnungen in Tabellenprogrammen durchführen zu können (vgl. Bevölkerung gesamt 57 Prozent). Diese Zahlen geben Grund zur Beunruhigung, denn Anwendungskenntnisse in Textverarbeitungs- und Tabellenkalkulationsprogrammen wie Word oder Excel sind für die meisten Berufe unerlässlich geworden.

D21-Digital-Index misst Nutzungsverhalten bezogen auf digitale Medien und Internet

Mit der Studie D21-Digital-Index misst die Initiative D21 seit 2013 die Entwicklung des Digitalisierungsgrads der deutschen Bevölkerung – ihren Zugang, ihre Kompetenz, ihre Offenheit sowie ihre Nutzungsvielfalt bezogen auf digitale Medien und das Internet.

Der D21-Digital-Index ist eine Weiterentwicklung des (N)ONLINER Atlas (2001-2014) und mit rund 33 000 Befragten die umfangreichste und aussagekräftigste Studie zum Internetnutzungsverhalten der Deutschen. Der Index ermöglicht es, die Auswirkungen von Innovationen und Ereignissen für Wirtschaft und Gesellschaft detailliert, nachhaltig und im Zeitverlauf aufzuzeigen. In diesem Jahr legt die Studie Schwerpunkte auf gesellschaftlich besonders relevante Fragestellungen, wie z.B. das “Digitales Arbeiten” und die Frage nach der “Strukturellen Benachteiligung”.

Initiative D21 fördert praxisnahe Projekte mit Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien

Die Initiative D21 ist ein gemeinnütziger Verein, in dem sich annähernd 200 Mitgliedsunternehmen und –organisationen aller Branchen zusammengeschlossen haben. Gemeinsam mit politischen Partnern von Bund und Ländern fördert das Netzwerk praxisnahe Projekte im Non-Profit-Bereich, alle mit einem engen Bezug zu Informations- und Kommunikationstechnologien. Sie ist Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft.

Weitere Informationen zum Netzwerk stehen auf der Internetseite der Initiative D21 zur Verfügung. Hier können auch alle Daten, Analysen und PDF-Dokumente des aktuellen D21-Digital-Index eingesehen werden.

Quelle: Initiative D21 e.V. vom 15.07.2015 

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