Digitalisierung und Medien / Inklusion

35. GMK-Forum: Medienbildung für alle – Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt.

Junge Menschen sitzen in einer Reihe, arbeiten mit Laptops, unterhalten sich, hören Musik
Bild: rawpixel.com

Die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) veranstaltet das 35. Forum Kommunikationskultur vom 16. bis 18. November 2018 in Bremen. Die Tagung befasst sich mit der Herausforderung, allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen einen gleichwertigen Zugang zu digitalen Medien und zu Medienbildung in der digital geprägten Welt zu ermöglichen. Eine inklusive Medienpädagogik verfolgt hierbei das Ziel, alle Menschen zu erreichen und gemeinsames mediales Agieren anzuregen.

Durch Städte navigieren, nach Informationen recherchieren, Verabredungen treffen, Freundschaften pflegen, in Teams spielen, Partnerschaften suchen, den Alltag und bedeutsame Momente dokumentieren – dies alles ist ohne digitale Medien kaum mehr vorstellbar. Wir lernen mit digitalen Medien, organisieren unsere Arbeit, wir planen und verbringen unsere Freizeit digital. Vielfältige Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe sind heute stets mit digitaler Kommunikation und digitalen Medienerfahrungen verknüpft.

Doch längst nicht alle haben einen gleichwertigen Zugang zu digitalen Medien und zu Medienbildung in der digital geprägten Welt. Um Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene jeden Alters und mit unterschiedlichen Voraussetzungen kreativ und kritisch teilhaben zu lassen, sind Politik, Kultur und Bildung aktuell besonders gefordert. Inklusive Medienbildung hat das Ziel, alle Menschen zu erreichen und gemeinsames mediales Agieren anzuregen.

Wie das praktisch umgesetzt werden kann, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es dazu gibt und wie dieser Prozess auch langfristig vorangebracht und gestaltet werden kann, ist Thema der Tagung der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. (GMK).

Mit Impulsen und Workshops aus Wissenschaft und Praxis bietet das GMK-Forum 2018 Antworten auf folgende Fragen:

  • Wie kann Medienpädagogik den gesellschaftlichen Prozess der Inklusion unterstützen und begleiten?
  • Wie kann Medienarbeit die digitale kulturelle und politische Teilhabe fördern?
  • Wie können Menschen vielfältiger Voraussetzungen erfolgreich mit Medienbildung erreicht werden?
  • Was müssen Schule und Kinder- und Jugendarbeit in gegenseitiger Ergänzung leisten, um die (digitale) Teilhabe aller Schüler/-innen zu ermöglichen?
  • Wie sollten Medienprojekte gestaltet sein, um den Austausch und die Zusammenarbeit von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Voraussetzungen zu fördern?

Mit Beiträgen von: Raul Krauthausen, Berlin; Prof. Dr. Ingo Bosse, Universität Dortmund; Ninia LaGrande, Hannover; Dr. Ricarda Drüeke, Universität Salzburg; Ass. Prof. Dr. Christopher Power, University of York, UK.

Mit Workshops unter anderem zu den Bereichen Schule, Kita, Bürgermedien, politische Bildung und zu Themen wie Algorithmen dekodieren, Vielfalt zum Ausdruck bringen und Fake News erkennen.

Den Veranstalter/-innen und Kooperationspartner/-innen ist die Inklusivität der Tagung wichtig. Entsprechende Unterstützungsangebote werden bei Bedarf für Teilnehmende eingerichtet (gefördert durch die bpb).

Das ausführliche Programm und Anmeldung stehen auf der GMK-Webseite zur Verfügung.

Quelle: Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur e.V. vom 12.09.2019

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