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#Berlinspieltbunt

Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung ab der frühen Kindheit

Kleine Kinder stehen um einen Tisch und spielen mit Noppenfolie.
Bild: Haus der kleinen Forscher / Christoph Wehrer

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus positioniert sich die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ gemeinsam mit weiteren Akteurinnen und Akteuren der Berliner Kinder- und Jugendarbeit deutlich gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus.

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ setzt sich für gute frühe Bildung für alle Kinder ein – unabhängig von Herkunft, Religion und Einkommen der Eltern.

Im Mittelpunkt der Stiftungsarbeit steht die Freude am Forschen und Entdecken. „Zum Forschen gehört auch die Offenheit für Neues, die Freude am noch Unbekannten und die Bereitschaft, eigene Vorstellungen in Frage zu stellen“, sagt Michael Fritz, Vorstandsvorsitzender vom „Haus der kleinen Forscher“. „Gute frühe Bildung für alle Kinder – für dieses Ziel wollen wir viele Menschen begeistern und gewinnen. Dabei setzen wir auf Vielfalt, Toleranz und Gleichberechtigung. Mit unserer Arbeit und darüber hinaus beziehen wir klar Stellung gegen Fremdenhass, Extremismus und Diskriminierung in jeglicher Form.“

„In der Pandemie verschärfen sich gesellschaftliche Problemlagen“

„In der aktuellen Pandemie verschärfen sich gesellschaftliche Problemlagen. Deswegen sind wir in unserer Arbeit mehr denn je gefordert, gegen demokratiegefährdende Tendenzen, vereinfachte Antworten, Verschwörungserzählungen, Antisemitismus, Rassismus und gegen Rechtsextremismus Position zu beziehen“, heißt es im gemeinsamen Positionspapier der Akteurinnen und Akteure aus der Berliner Kinder- und Jugendarbeit – darunter das Archiv der Jugendkulturen e. V., CABUWAZI, der Abenteuerspielplatz Kolle 37 und das GRIPS Theater.

Vorbild sein und Haltung zeigen

„Als Vorbilder stehen wir für Vielfalt, Gewaltfreiheit und Gleichberechtigung. In unserer Arbeit und auch mit Wirkung nach außen zeigen wir: Hier sind Organisationen, die sich klar für Menschenrechte und eine offene solidarische Gesellschaft positionieren. Damit wollen wir auch weitere Menschen motivieren, sich zu engagieren“, sagt Michael Fritz.

„Mit der Positionierung #Berlinspieltbunt gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus setzen viele Berliner Akteure aus der Kinder- und Jugendarbeit ein wichtiges Zeichen. Wir hoffen, dies ist ein Anfang für zukünftiges Engagement, das weit in den Alltag der Heranwachsenden hineinreicht. Das Partner_innennetzwerk von BERLIN GEGEN NAZIS hat unterschiedlichste Vereine und Organisationen dabei unterstützt, sich gemeinsam für Kinderrechte und alltägliche demokratische Kultur auf den Weg zu machen. Das freut uns sehr“, sagt Lena Mahler von Berlin gegen Nazis.

Unter den Hashtags #Berlinspieltbunt und #noracism werden die Partnerinnen und Partner des Netzwerks Aktionen und Statements in den Sozialen Medien veröffentlichen. Für August planen alle Beteiligten eine gemeinsame Aktionswoche.

Quelle: Stiftung Haus der kleinen Forscher vom 21.03.2021

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