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Demokratie / Kinderrechte

UNICEF Deutschland: Offen und ohne Angst für Menschenrechte und Demokratie

Mädchen hält ein Schild mit der Aufschrift "Peace"
Bild: © UNICEF/UN0146051/Markisz

In einem aktuellen Statement äußert sich UNICEF Deutschland zum Anstieg von Fremdenangst, Intoleranz und Rassismus. Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen fordert Respekt und Gemeinsinn, Toleranz und Engagement in Politik und Gesellschaft und ein gutes Beispiel für Kinder und Jugendliche, um offen und ohne Angst für Menschenrechte und Demokratie einzutreten.

„Der weltweite und auch in Deutschland zu beobachtende Anstieg von Fremdenangst, Intoleranz und Rassismus ist erschreckend. Der Verbreitung solcher Einstellungen stellen wir uns entgegen,“ sagt UNICEF Deutschland in einem Statement vom 04. September 2018

Die Werte unseres Grundgesetzes, die allgemeinen Menschenrechte und die Kinderrechte haben Europa, haben unser Land menschlicher, sicherer und zukunftsfähiger gemacht als jemals zuvor in unserer Geschichte. Respekt, Toleranz und Weltoffenheit sind Voraussetzung dafür, dass dies so bleiben kann, sagt das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen in Deutschland.

Kinder sind in erster Linie Kinder

UNICEF tritt wir für die Rechte aller Kinder ein – ohne Unterscheidung nach Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, nationaler, ethnischer oder sozialer Herkunft.

„Denn Kinder sind in erster Linie Kinder. Sie müssen angstfrei aufwachsen können, sie dürfen nicht zum Opfer von Ausgrenzung und Feindschaft werden. In vielen Ländern verbreiten gegenwärtig populistische Parteien und Publizisten Vorurteile und menschenverachtende Hetze. Häufig sind die schwächsten Bürgerinnen und Bürger Zielscheibe ihrer vergifteten Polemik.“

Fremdenfeindlichkeit und Rassismus bedrohen den sozialen Frieden

Fremdenfeindlichkeit bis hin zum Rassismus – ob offen auf der Straße oder geschliffen formuliert in Parlamenten – bedrohe den Zusammenhalt und den sozialen Frieden unserer Gesellschaft.

„Wir müssen den Kindern und Jugendlichen ein Beispiel geben und sie ermutigen, offen und ohne Angst für Menschenrechte und Demokratie einzutreten. Probleme, Ungerechtigkeiten oder Missstände in unserer Gesellschaft müssen beim Namen genannt und entschlossen angegangen werden. Aber den Botschaften des „wir“ gegen „die“ müssen alle Demokraten aktiv Respekt und Gemeinsinn, Toleranz und Engagement entgegensetzen. Die Würde des Menschen ist unantastbar,“ so UNICEF abschließend.

Quelle:  Deutsches Komitee für UNICEF e.V. vom 04.09.2018

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