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Demokratie / Kinder- und Jugendpolitik

Kino-Premiere des Films „Prävention. Wie die Demokratie gerettet werden soll“

Mehrere Hände sind nach oben gestreckt und darüber sind bunte Sprechblasen zu sehen.
Bild: © sebra - fotolia.com

Der Dokumentarfilm „Prävention. Wie die Demokratie gerettet werden soll“ befasst sich mit dem Thema Extremismusprävention und richtet sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene. Bei der Film-Premiere im Babylon (Berlin-Mitte) am 19.02.2019 diskutierte der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Stefan Zierke mit Berliner Schülerinnen und Schüler und einem interessierten Fachpublikum über den Zustand unserer Demokratie und die Bedeutung von Prävention als gesellschaftliche Aufgabe.

Zierke betonte: „Unserer demokratische Gesellschaft gerät in Gefahr, wenn Staat und Zivilgesellschaft nicht jeder Form von Demokratie- und Menschenfeindlichkeit entschieden und geschlossen entgegentreten. Gerade junge Menschen prägen die Zukunft Deutschlands als ein weltoffenes und vielfältiges Land. Darum liegt uns besonders am Herzen, jungen Menschen Informationen darüber zu geben, wie Extremismus wirkt und was wir dagegen tun können.“

An der Diskussion nahmen auch die Filmautorin, Elise Landschek, und die Präventionsexpertin Irina Bohn vom Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik e.V. teil.

Radikalisierung aus der Mitte der Gesellschaft

Der Film greift die drängenden gesellschaftlichen Themen und Probleme auf und geht unter anderem der Frage nach, wie gefährlich eine steigende Radikalisierung, aus der Mitte der Gesellschaft heraus, für unsere Demokratie ist. Darüber hinaus werden Ursachen für Radikalisierung und damit Ansatzpunkte für Präventionsarbeit und ihre Aufgaben thematisiert.

Den Film sowie weitere Informationen finden sich unter: www.projekt-praevention.de

Demokratieförderung als gesellschaftliche Daueraufgabe

Entstanden ist der Film im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben“. Über das Programm werden deutschlandweit mehr als 600 Projekte sowohl mit kommunalen als auch mit regionalen und überregionalen Schwerpunkten gefördert. Die Fördersumme für „Demokratie leben!“ für das Jahr 2019 beträgt insgesamt 115,5 Millionen Euro.

Seit Februar 2019 gibt es erstmals in der Geschichte des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) eine eigene Abteilung für „Demokratie und Engagement". Somit verschreibt sich das BMFSFJ der Demokratieförderung als einer gesellschaftlichen Daueraufgabe mit immer wachsender Bedeutung.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden sich auf der Webseite www.demokratie-leben.de.

Quelle: Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 19.02.2019

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