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Demokratie / Freiwilliges Engagement

Für Demokratie und Toleranz – 400 junge Engagierte diskutierten in Berlin

Sechs Jugendliche halten farbige Sprechblasen in der Hand
Bild: rawpixel.com

Unter dem Motto „Engagiert für Demokratie“ setzten sich die 400 Teilnehmenden des Jugendkongresses in gut 70 Workshops und Foren mit unterschiedlichen Formen zivilgesellschaftlichen Engagements auseinander und vernetzten sich mit anderen Ehrenamtlichen. Außerdem wurden „Botschafter für Demokratie und Toleranz“ für ihr Engagement ausgezeichnet.

Das von der Bundesregierung im Jahr 2000 initiierte Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) veranstaltete vom 20. bis 24. Mai den Jugendkongress, zu dem 400 engagierte Jugendliche und junge Erwachsene aus ganz Deutschland kamen und am vielfältigen Veranstaltungsprogramm teilnahmen.

Einsatz für den Zusammenhalt der Gesellschaft lohnt sich

„Das wichtigste Erlebnis beim Jugendkongress war für mich, andere Jugendliche zu treffen, die sich auch engagieren. Es hat Spaß gemacht sich auszutauschen und über Themen zu diskutieren, die uns alle interessieren. Vor allem die Auszeichnung der Botschafter für Demokratie und Toleranz hat mir gezeigt, dass es sich lohnt, sich für die Gesellschaft und den Zusammenhalt untereinander einzusetzen“, sagte Annemarie Stabel, eine Teilnehmerin des Jugendkongresses.

Würdigung des besonderen Engagements von Jugendlichen

Ziel des jährlich veranstalteten BfDT-Jugendkongresses ist die Würdigung des besonderen Engagements der Jugendlichen bei der praktischen Demokratie- und Toleranzförderung. Zudem sollen die Teilnehmenden die Gelegenheit zur weiteren Qualifizierung für ihr Engagement erhalten und sich partizipativ mit wichtigen gesellschaftspolitischen Themenstellungen aus ihrer praktischen Arbeit auseinandersetzen.

Weitere Informationen zum BfDT-Jugendkongress finden sich auf der Internetseite des Bündnis für Demokratie und Toleranz.

Botschafter für Demokratie und Toleranz

Abschluss des Jugendkongresses war der Festakt zur Feier des Grundgesetzes am 23. Mai, den die Teilnehmenden mit weiteren Gästen aus Politik und Zivilgesellschaft begingen. Der Höhepunkt des Festaktes war die Auszeichnung der „Botschafter für Demokratie und Toleranz“. Mit diesem Preis werden jährlich bis zu fünf Einzelpersonen oder Initiativen gewürdigt, die sich in besonderer Weise um Demokratie und Toleranz in Deutschland verdient gemacht haben.

Weitere Informationen zu den Preisträger(inn)en finden sich auf der Webseite der bpb.

Hintergrund

Das von der Bundesregierung am 23. Mai 2000 gegründete Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) lädt jedes Jahr zum Festakt zur Feier des Grundgesetzes am 23. Mai ein und verleiht dort die Auszeichnung „Botschafter für Demokratie und Toleranz" für außergewöhnliches zivilgesellschaftliches Engagement für Demokratie und Toleranz. Mit der Auszeichnung würdigt das BfDT das Engagement der Botschafterinnen und Botschafter öffentlich und macht darauf aufmerksam, dass jede/r Einzelne etwas für eine lebendige Demokratie beitragen kann. Seit 2011 ist die Geschäftsstelle des BfDT Teil der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung vom 24.05.2018