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Extremismus

Bremen sucht Träger für Ausstiegsberatung

Ein Schwarzweiß-Bild zeigt zwei männliche Hände mit einer Stopgeste zur Faust.
Bild: © asiandelight - fotolia.com

Die Senatorin für Soziales, Jugend, Integration und Sport der Freien Hansestadt Bremen schreibt ein Ausstiegsprogramm neu aus. Zielgruppe sind Jugendliche und Erwachsene mit Kontakt zu Extremismus und Gewalt. Einsendeschluss der Interessenbekundungen der Träger ist der 30. April 2021.

Bremen will sein Beratungsangebot zur Distanzierungs- und Ausstiegsberatung ausbauen und sucht dafür einen Träger. Die Beratung soll Distanzierungs- und Ausstiegswillige aus allen Altersgruppen dabei unterstützen, sich aus dem Einflussbereich demokratiefeindlicher, gewaltbereiter Kontexte zu lösen und sich von entsprechenden Grundhaltungen zu distanzieren. Die Unterstützung der Angehörigen und Bezugspersonen gehört ebenso zum Aufgabenspektrum wie die Beratung von Fachkräften.

„Eine professionelle Beratung ist wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Distanzierung und kann Anstoß für einen Ausstieg sein“, sagte Sozialsenatorin Anja Stahmann, in deren Zuständigkeit das Projekt fällt. Dazu gehöre die „kritische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und den menschenverachtenden Einstellungen“. Ziel der Beratung sei „die Hinwendung zu einer gewaltfreien Lebensweise, die mit den Grundwerten von Demokratie und Pluralität vereinbar ist“.

Die Details zur Ausschreibung sind veröffentlicht unter www.demokratiezentrum.bremen.de.

Einsendeschluss der Interessenbekundungen ist der 30. April 2021.

Quelle: Freie Hansestadt Bremen vom 22.03.2021

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