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Demokratie / Sozialpolitik

AWO beteiligt sich an Internationalen Wochen gegen Rassismus

Jugendliche strecken ihre Daumen in die Luft
Bild: © shootingankauf - Fotolia.com

Mit kreativen Aktionen setzt die AWO bundesweit ein Zeichen für Vielfalt und beteilt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus. In den sozialen Medien beziehen Menschen mit ihren Selfies und Videos unter dem Hashtag #awogegenrassismus sichtbar Position gegen Menschenfeindlichkeit und Rassismus. Am 21. März findet in Berlin außerdem das Diskussionsforum „Der NSU und die deutsche Gesellschaft“ statt.

Gemeinsam mit vielen Organisationen, Initiativen und Einrichtungen engagiert sich die AWO im Rahmen der Internationalen Aktionswochen vom 11. März bis 24. März 2019 gegen Rassismus. „Rassismus ist eine Bedrohung für die freie Entfaltung der Persönlichkeit, das selbstbestimmte Leben von Menschen und gefährdet dadurch unsere Demokratie. Für die Menschen, Erwachsene und Kinder, denen Rassismus entgegenschlägt, ist Rassismus eine massive existenzielle Bedrohung und erweckt Angst und Schrecken. Dem muss unsere gesamte Gesellschaft entgegentreten. Deshalb beteiligt sich die AWO bundesweit an den Internationalen Wochen gegen Rassismus mit vielfältigen Aktivitäten“, erklärt AWO Vorstandsmitglied Brigitte Döcker. Die Verbände und Einrichtungen der AWO sind aufgerufen, mit kreativen Aktionen ein Zeichen gegen Rassismus zu setzen und sich zu beteiligen.

Diskussionsforum: Der NSU und die deutsche Gesellschaft

Der AWO Bundesverband veranstaltet am 21. März in Berlin das Diskussionsforum „Der NSU und die deutsche Gesellschaft“. Unter Beteiligung von hochkarätigen Gästen wird es darum gehen, was die Taten des NSU über die deutsche Gesellschaft aussagen und wie der Zustand von Institutionen, die der Verteidigung der Demokratie dienen sollen, im Licht der Ermittlungen und der Berichterstattung einzuschätzen ist. Dazu führt es zeitgeschichtliche und medienwissenschaftliche, politische und juristische Perspektiven zusammen.

In sozialen Netzwerken Position beziehen

Für die AWO ist es seit ihrem Bestehen ein Anliegen, sich für die Rechte von Minderheiten einzusetzen und ihnen durch ein engagiertes sozialpolitisches Handeln vor Ort Teilhabe zu ermöglichen. In den letzten Jahren finden fremdenfeindliche und rassistische Äußerungen insbesondere in den sozialen Netzwerken immer mehr ihren Weg in die Öffentlichkeit. Umso wichtiger ist es nach Ansicht der AWO, in den sozialen Netzwerken gegen Rassismus und Menschenfeindlichkeit Position zu beziehen. Wie bereits in den vergangenen Jahren ruft die AWO dazu auf, vom 11. - 24. März 2019 Selfies (via Bild oder Video) zu posten #awogegenrassismus.

Weitere Informationen zur Aktion AWO gegen Rassismus - AWO für Vielfalt stehen online zur Verfügung.

Quelle: AWO Bundesverband e.V. vom 11.03.2019

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