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Bundestagswahl 2021

Aktion „Zukunftszeit“ setzte in Berlin Zeichen - BDKJ ruft zur Wahl demokratischer Parteien auf

Eine junge Frau hält eine kleine Glaskugel in der Hand und spiegelt sich darin wieder
Bild: Garidy Sanders - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Eine Woche vor der Bundestagswahl hat der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) mit der Aktion „Zukunftszeit“ in Berlin ein Zeichen für ein buntes Land gesetzt und zur Wahl demokratischer Parteien aufgerufen, die die Interessen von Kindern und Jugendlichen in den Blick nehmen.

Der BDKJ setzte mit den katholischen Jugendverbänden an diesem Wochenende in Berlin ein klares Zeichen zur Bundestagswahl 2021: “Wir setzen uns für ein buntes Land ein und rufen zur Wahl von demokratischen Parteien auf“, verdeutlichte BDKJ-Bundesvorsitzender Gregor Podschun und bezieht klar Position: „Die Positionen der AfD lehnen wir ab, sie ist für uns nicht wählbar.“

Eine Woche vor der Bundestagswahl hat der BDKJ einen Wahlaufruf veröffentlicht, in dem der Dachverband der katholischen Jugendverbände dazu auffordert, bei der Wahlentscheidung besonders die Interessen von Kindern und Jugendlichen zu berücksichtigen.

„Kinder und Jugendliche haben keine Stimme und keine Lobby, obwohl sie genau wissen, was sie wollen und die längste Zeit mit den Auswirkungen der politischen Entscheidungen von Erwachsenen leben müssen“, verdeutlichte BDKJ-Bundesvorsitzende Daniela Hottenbacher. „Aus diesem Grund setzt sich der BDKJ, gemeinsam mit dem Deutschen Bundesjugendring (DBJR), weiterhin für eine Absenkung des Wahlalters ein“, denn „junge Menschen müssen ernst genommen, gefördert und unterstützt werden und dafür setzen wir uns im BDKJ ein“, so Hottenbacher weiter.  

„Zukunftszeit – gemeinsam für ein buntes Land“

Bei der Aktion „Zukunftszeit“ hatte sich der BDKJ zum Ziel gesetzt, 35.000 Stunden gemeinnütziges Engagement zu sammeln, da eine Legislaturperiode des Deutschen Bundestages genau diese Länge hat. Und dieses Ziel wurde deutlich übertroffen.

„Bei der Aktion „Zukunftszeit“ haben Ehrenamtliche bundesweit in rund 400 Projekten über 47.250 Stunden Engagement gesammelt. Das verdient Respekt und verdeutlicht: Die katholische Jugend setzt sich insbesondere für eine klimagerechte Gesellschaft ein“, betonte BDKJ-Bundespräses Stefan Ottersbach.

Noch bis zum Schließen der Wahllokale am 26. September sammelt der BDKJ auf der Website www.zukunftszeit.de weiterhin Stunden für ein buntes Land „denn jede Stunde zählt!“

Im Rahmen des „Zukunftszeit“ – Wochenendes am 18./19. September in Berlin, formulierten die Teilnehmenden auch klare Forderungen an eine zukünftige Bundesregierung:

„Ich wünsche mir, dass die Bundesregierung mehr für den Klimaschutz macht“, forderte beispielsweise Julia Schneider von der KSJ Berlin und Katharina Gnoth von der DPSG Paderborn ergänzte: „Die neue Bundesregierung soll sich mehr für Kinder, Jugendliche und Familien einsetzen“.

Quelle: Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) vom 19.09.2021