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Demokratie / Kinder- und Jugendpolitik

2plus4voices: Junge Perspektiven für die Zukunft Europas gesucht

fünf Hände formen einen Stern
Bild: © tbel - Fotolia.com

Die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ sucht junge Perspektiven auf 30 Jahre Zwei-plus-Vier-Vertrag und die Zukunft Europas. Bis zum 10. August können junge Europäer/-innen sowie Menschen aus Russland und den USA ihre Statements einsenden.

Am 12. September 1990 unterzeichneten die USA, Großbritannien, Frankreich, die UdSSR, die DDR und die Bundesrepublik Deutschland den Zwei-plus-Vier-Vertrag, ohne dessen erfolgreichen Abschluss die Deutsche Einheit vor 30 Jahren nicht möglich gewesen, und Deutschland womöglich heute kein souveräner Staat wäre. Zugleich war die Überwindung der Nachkriegsordnung die Voraussetzung für das neue Europa.

Die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ möchte anlässlich des 30. Jahrestages der Vertragsunterzeichnung den internationalen Kontext der Deutschen Einheit thematisieren und dabei insbesondere mit jungen Menschen aus den damals beteiligten Ländern ins Gespräch kommen.

Bis zum 10. August sind Menschen unter 35 Jahren aus Europa, den USA und Russland eingeladen, ihre Meinungen und Impulse zu verschiedenen Fragestellungen einzusenden. Wie wird in ihren Ländern an den Fall des Eisernen Vorhangs erinnert und welche Bedeutung wird diesem Ereignis in der nationalen Erinnerungsarbeit beigemessen? Auch über die Rolle Deutschlands und Europas in der Weltpolitik soll debattiert werden.

Die Statements können auf der Webseite zum Jubiläumsjahr unter www.deutschland-ist-eins-vieles.de/2plus4voices in deutscher und englischer Sprache eingereicht werden. Weiterhin ist die Beteiligung über die Social-Media-Kanäle Twitter und Instagram unter dem Hashtag #2plus4voices oder per Nachricht über Facebook möglich.

Eine Auswahl der Beiträge fließt in drei Paneldiskussionen ein, die im Rahmen des 30-jährigen Jubiläums des Zwei-plus-Vier-Vertrags Ende August bis Anfang September in Berlin stattfinden und von Fernsehsendern ausgestrahlt werden. Außerdem werden die Stellungnahmen auf der Webseite zum Jubiläumsjahr veröffentlicht und im Rahmen der Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Potsdam präsentiert.

Hintergrund

Die Bundesregierung möchte die 30. Jahrestage der Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit als für ganz Deutschland einende Jubiläen begehen. Zu diesem Zweck wurde die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ unter Vorsitz von Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D., eingesetzt und im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat eine Geschäftsstelle der Kommission eingerichtet. Mehr unter: www.deutschland-ist-eins-vieles.de/kommission

Die Kommission reflektiert den bisherigen Transformations- und Vereinigungsprozess, um daraus Erkenntnisse für die weitere Ausgestaltung der Deutschen Einheit zu ziehen, und hat sich auf wichtige Meilensteine des Jubiläumsjahres „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ verständigt. Mehr unter: www.deutschland-ist-eins-vieles.de/meilensteine

Die Arbeit der Kommission wird durch die „Geschäftsstelle 30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 24.07.2020

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