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Coronavirus / Sozialpolitik

Soziale Verbände fordern Aufnahme in Schutzschirme von Bund und Ländern

In den Händen eines Erwachsenen und eines Kindes liegt ein Haus aus Papier.
Bild: © sewcream - fotolia.com

Angebote wie betreutes Wohnen, Tagesbetreuung und Frühförderung in Familien sind derzeit kaum durchführbar. Daher droht ihren freien und gemeinnützigen Trägern durch die wegbrechende Finanzierung die Insolvenz. Die soziale Infrastruktur muss geschützt werden, daher fordern die Sozialverbände gemeinsam in die Schutzschirme von Bund und Ländern einbezogen zu werden.

Gemeinnützige Sozialwirtschaft muss unter den Corona-Schutzschirm!

Soziale Dienstleistungen, etwa für Menschen mit Behinderung und psychischen Erkankungen oder Kinder und Jugendliche, sind Kern unseres Sozialstaates. Sie halten auch jetzt unser Gemeinwesen aufrecht, dürfen wegen Corona aber nur eingeschränkt angeboten werden. Angebote wie betreutes Wohnen, Tagesbetreuung und Frühförderung in Familien sind zum Beispiel derzeit kaum durchführbar. Daher droht ihren freien und gemeinnützigen Trägern durch die wegbrechende Finanzierung die Insolvenz. Ein Sterben dieser sozialen Infrastruktur können wir uns als Gesellschaft nicht leisten. Daher müssen diese Dienste und Einrichtungen in die Schutzschirme von Bund und Ländern einbezogen werden!

Quelle: Bundesvereinigung Lebenshilfe e.V. vom 20.03.2020

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