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Coronavirus / Sozialforschung

Psychologische Studie: Was die Corona-Krise mit uns macht

Mutter sitzt mit Tochter in einem Beratungsgespräch mit einem Mann.
Bild: © RFBSIP - fotolia.com

Zu Hause bleiben, soziale Kontakte zurückfahren, Abstand halten: Die Corona-Krise macht vor niemandem Halt. Mit einer Online-Befragung will das Team der Arbeitsgruppe Psychologische Methodenlehre der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Susanne Bücker die persönlichen und sozialen Auswirkungen des neuartigen Corona-Virus untersuchen.

Ein Psychologieteam sucht Testpersonen für eine Online-Studie zu den persönlichen und sozialen Auswirkungen des Virus. Interessierte, die mitmachen möchte, finden alle Informationen online unter https://covid-19-psych.formr.org

Erleben, Verhalten, Gesundheit, Wohlbefinden

"Wir möchten außerdem untersuchen, ob die Auswirkungen der Krise sich in Abhängigkeit bestimmter Merkmale zwischen Personen unterscheiden und wie diese sich im Zeitverlauf ändern", erklärt Studienleiterin Susanne Bücker. Daher werden alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer regelmäßig zu ihrem Erleben, Verhalten, ihrer Gesundheit, ihrem Wohlbefinden und ihrem sozialen Umfeld befragt.

Alle, die teilnehmen möchten, füllen zuerst einen Eingangsfragebogen aus, was etwa 20 Minuten dauert. In den vier darauffolgenden Tagen werden sie täglich per E-Mail zu Verlaufserhebungen eingeladen. Danach folgen vier Tage Pause, gefolgt von einem Fragebogen zum Wochenrückblick. Anschließend beginnt der Ablauf wieder von vorne. Die täglichen und wöchentlichen Befragungen nehmen jeweils etwa 15 Minuten in Anspruch.

Individuelles Feedback

Pausen sind jederzeit möglich, nach jedem Wochenrückblick können Teilnehmerinnen und Teilnehmer aussteigen. Sämtliche Daten werden in anonymisierter Form ausschließlich für Forschungszwecke verwendet. Wer mindestens eine Woche teilgenommen hat, kann vom Studienteam ein individuelles Feedback zu Persönlichkeit und Veränderung der Stimmung sowie der Einsamkeitsgefühle im Studienzeitraum erhalten. Teilnehmen können alle Personen ab 18 Jahren.

Quelle: Ruhr-Universität Bochum (RUB) vom 20.03.2020

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