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Coronavirus / Kinder- und Jugendarbeit

Offene Kinder- und Jugendarbeit ist für junge Menschen da – auch und gerade in Corona-Zeiten

Ein junger Mann mit Kapuzenpulli sitzt auf einer pinkfarbenen Mauer und hält eine Fotokamera in der Hand
Bild: Jose Lopez Franco - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Mit der Wiederöffnung von Kinder- und Jugendeinrichtungen könnte die Offene Kinder- und Jugendarbeit deutlicher einen wichtigen Beitrag zur sozialen Teilhabe und Partizipation junger Menschen unter Berücksichtigung von Benachteiligungen auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie leisten. Dies betont die BAG Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V. in ihrer aktuellen Stellungnahme und verdeutlichet, warum eine vorausschauend geplante Wiederöffnung von Einrichtungen und Angeboten erforderlich ist und wie dies geschehen könnte.

Die Maßnahmen zur Minderung der Infektionsrate der Corona-Pandemie haben auch für die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) weitreichende Folgen. Als bundesweite Vertretung der OKJA hat sich die BAG OKJE e.V. bisher jedoch zurückgehalten, weil sie anerkennend beobachten konnte, wie engagiert Fachkräfte und Träger trotz Schließung von Einrichtungen in kürzester Zeit kreative und digitale Lösungen entwickelt haben, um den Kontakt zu ihren Adressat(inn)en aufrechtzuhalten, und positiv wahrgenommen wurde, wie Länder und Kommunen in den ersten Wochen der Krise unterstützend mit dem Arbeitsfeld kooperierten.

Mit großer Sorge betrachtet die BAG OKJE allerdings, dass Einrichtungen und Angebote der (Offenen) Kinder- und Jugendarbeit, die auf Einnahmen aus Veranstaltungen und Maßnahmen angewiesen sind, sowie für die Kinder- und Jugendarbeit wichtige Bildungsstätten um ihre Existenz ringen. Hierfür sind bereits jetzt finanzielle Unterstützungsmaßnahmen erforderlich, um nicht eine dringend erforderliche Infrastruktur zu verlieren.

Persönliche Kontakte für junge Menschen wichtig

Aber auch die bisher abgesicherte OKJA benötigt zunehmend eine Perspektive. Nach mehreren Wochen überwiegend digital gestalteter Jugendarbeit wird deutlich, dass im Interesse der jungen Menschen unmittelbare persönliche Begegnungen wieder möglich werden müssen. Deshalb unterstützt die BAG OKJE Initiativen, Vorschläge und Ideen, wie es im Sinne der Kinder und Jugendlichen wieder zu persönlichen Kontakten kommen kann. Dabei geht es der BAG ausdrücklich nicht darum, das bisherige politische Vorgehen und die Maßnahme zur Eindämmung der Corona-Pandemie als Ganzes in Frage zu stellen.

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Vielmehr soll in der vorliegenden Stellungnahme mit dem Titel „Die Offene Kinder- und Jugendarbeit ist für junge Menschen da – auch und gerade in Zeiten der Corona-Pandemie“ (PDF, 244 KB) verdeutlichet werden, warum eine vorausschauend geplante Wiederöffnung von Einrichtungen und Angeboten Offener Kinder- und Jugendarbeit erforderlich ist und wie dies geschehen könnte.

Quelle: BAG Offene Kinder- und Jugendeinrichtungen e.V.

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