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Coronavirus / Gesundheit

Masken bei Kindern? – Empfehlungen aus der Kinder- und Jugendmedizin

Ein roter Teddybär trägt eine Atem-Schutzmaske
Bild: Volodymyr Hryshchenko - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Zur Begrenzung der SARS-CoV-2-Pandemie in Deutschland wurde in allen Bundesländern eine Maskenpflicht für Einzelbereiche des öffentlichen Lebens eingeführt. Diese Entscheidung betrifft auch Kinder. In einer kurzfristig erstellten Empfehlung führt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) einzelne Aspekte des Tragens von Masken bei Kindern aus und gibt darin auch konkrete Hinweise auf geeignete Mund-Nase-Bedeckungen.

In einer kurzfristig erstellten Empfehlung führt die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) einzelne Aspekte des Tragens von Masken bei Kindern aus und gibt darin auch konkrete Hinweise auf geeignete Mund-Nase-Bedeckungen.

In der Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V., die im Geschäftsführenden Vorstand der DGKJ abgestimmt wurde, werden einzelne Aspekte der Problematik zum Tragen von Masken bei Kinder ausgeführt, auch wenn klar ist, dass eine verlässliche Datengrundlage für diese Empfehlung fehlt.
Dort heißt es, es erscheine sinnvoll und auch längerfristig zumut- und umsetzbar, wenn Kinder ab dem Grundschulalter im öffentlichen Raum, d.h. beim Einkaufen, Straßenbahn etc., wenn sie in individueller Begleitung von Eltern oder Bezugspersonen sind, eine Maske tragen. Das Tragen sei sicherlich auch bei kleineren Kindern möglich, was beim Besuch von Risikobereichen z.B. Ambulanzbesuchen in Krankenhäusern auch umgesetzt werden sollte. Insofern würde in der Altersgruppe darunter, d.h. vor dem Grundschulalter, dann eine „Kann“-Empfehlung vernünftig erscheinen, mit insgesamt sicher jeweils etwas offenen Grenzen nach oben und unten, je nach Reife des Kindes.

Die vollständige 2-seitige Empfehlung der wissenschaftlichen Fachgesellschaft (PDF, 552 KB) vom 24.04.2020 steht auf den Seiten der DGKJ zum Download bereit.

Quelle: Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ) e.V. vom 27.04.2020

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