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Sachsen

Frühe Hilfen werden weiter ausgebaut

Ein Vater hält liebevoll sein neugeborenes Baby in den Händen
Bild: Kelly Sikkema - unsplash.com

Das Bundes-Aktionsprogramm „Aufholen nach Corona“ für Kinder und Jugendliche ermöglicht auch in Sachsen neue Ideen bei den Projekten der Frühen Hilfen. Diese unterstützen und begleiten werdende und junge Eltern vor und nach der Geburt.

Im Jahr 2021 und im Jahr 2022 erhalten die sächsischen Landkreise und kreisfreien Städte für die Frühen Hilfen zusätzliche Gelder in Höhe von knapp 1,6 Millionen Euro. Bisher stehen 3,2 Millionen Euro an Landesmitteln und 2,4 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Die zusätzlichen Mittel können beispielsweise für neue Eltern-Kind-Gruppen, Erlebnis- und Freizeit- sowie Kursangebote für Familien eingesetzt werden. Auch digitale Ausstattung für Projekte der Frühen Hilfen werden gefördert. Gleichfalls können Angebote für Eltern mit psychischen Erkrankungen, für wohnungslose Familien oder Familien mit chronisch kranken Kindern und für geflüchtete Familien entstehen bzw. ausgebaut werden.

Dazu sagt die Staatssekretärin im Sozialministerium Dagmar Neukirch: „Die Frühen Hilfen, beispielsweise in Form von Familienhebammen und Begrüßungsbesuchen nach der Geburt, werden von den jungen Eltern in Sachsen sehr gut angenommen. Es ist ein wichtiger Schritt, dass während und nach der Pandemie diese und weitere Hilfen für Familien ausgebaut werden, so dass die jungen Familien bei Bedarf auch die Unterstützung erhalten, die sie benötigen.“

Hilfesuchende werdende bzw. junge Eltern können sich an die Netzwerkkoordinator(inn)en in den Sozial- bzw. Jugendämtern der Landkreise und Kreisfreien Städte wenden.

Weiterführende Informationen zum Aufholprogramm der Bundesregierung finden sich auf den Internetseiten des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vom 03.08.2021

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