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Coronavirus / Kindheitsforschung

DJI-Studie „Kind sein in Zeiten von Corona: Mediennutzung, Freunde und Familie“ – Aufruf zur Online-Befragung

Eine Erwachsene spielt mit kleinen Kindern auf dem Teppich mit Bauklötzen
Bild: Marisa Howenstine - unsplash.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Durch die Coronavirus-Pandemie hat sich der Alltag von Kindern und Familien stark gewandelt: In den meisten Bundesländern dürfen Schulen nicht oder nur eingeschränkt besucht werden, Krippen und Kindergärten sind voraussichtlich bis zum Ende der Sommerferien nur für die Notbetreuung geöffnet und Spielplätze sind gesperrt. Viele Kinder haben auf einmal weniger Möglichkeiten, sich draußen zu bewegen. Persönliche Kontakte zu Großeltern und Freunden sind kaum möglich. Um zu untersuchen, wie Kinder mit diesen Einschränkungen umgehen und wie sie sich auf ihr Wohlbefinden auswirken, hat das Deutsche Jugendinstitut (DJI) eine Online-Befragung gestartet.

Durch die Ausbreitung des Corona-Virus hat sich der Alltag von Kindern und Familien stark verändert. Kontakte wurden auf ein Minimum reduziert, Schulen und Kindergärten dürfen nicht besucht werden und Spielplätze wurden gesperrt. Mit der Studie „Kind sein in Zeiten von Corona: Mediennutzung, Freunde und Familie“ möchte das Deutsche Jugendinstituterfahren, wie sich der Alltag von Kindern in dieser sehr speziellen Situation verändert hat, wie Kinder damit umgehen und wie es ihnen geht.  

Sozialbeziehungen im Fokus der Studie

Welche Rolle spielen digitale Medien beim Kontakt der Kinder zu Freunden, Großeltern, aber auch zu Bezugspersonen aus Kita und Schule? Inwiefern kann die Familie die Kinder hierbei unterstützen und fehlende Sozialkontakte kompensieren? Und welche Auswirkungen hat die Situation auf die gemeinsam verbrachte Zeit in der Familie, das Familienklima, das elterliche Erziehungsverhalten sowie die Beziehungsqualität zu Geschwistern, Großeltern und Freunden? Schließlich soll mit der Studie klärt werden, wie es Kindern mit diesen Veränderungen im Alltag geht: Welchen Einfluss haben die Kontaktbeschränkungen auf das Wohlbefinden von Kindern?

Ziel des Teams aus PsychologInnen, Erziehungs- und MedienwissenschaftlerInnen der Fachgruppe „Lebenslagen und Lebenswelten von Kindern“ am DJI sei es, bei der Analyse des Familienlebens zu Corona-Zeiten insbesondere die Perspektive der Kinder zu berücksichtigen, die bislang häufig vernachlässigt wurde, sagt die Leiterin der Fachgruppe Dr. Alexandra Langmeyer.

Eltern mit Kindern im Alter von 3 bis 15 Jahren um Teilnahme gebeten

Die Erkenntnisse der Studie werden umso aussagekräftiger, je mehr Eltern mit Kindern im Alter von 3 bis 15 Jahren an der etwa 15-minütigen Online-Befragung teilnehmen. Daher bittet das Deutsche Jugendinstitut die Umfrage in entsprechenden Netzwerken und Verteilern weiterzuleiten, damit möglichst viele Familien erreicht werden können.

Die Befragung richtet sich zunächst an Eltern von Kindern zwischen drei und fünfzehn Jahren und wird im Anschluss durch qualitative Interviews mit Kindern im Alter zwischen sieben und fünfzehn Jahren erweitert.

Den Online-Fragebogen ist zu finden unter: www.dji.de/kindsein-corona

Weitere Informationen sind ebenso auf der Internetseite des DJI abrufbar.

Quelle: Deutsches Jugendinstitut (DJI) e.V.

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