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Coronavirus / Bildungspolitik

Digitalpakt-Mittel sollen Unterrichtsabsicherung unterstützen

Ein Mädchen sitzt lächelnd vor einem Laptop, im Hintergrund sind Formeln und mathematische Zeichen zu sehen
Bild: geralt - pixabay.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

In Zeiten von Schulschließungen aufgrund der Corona-Krise ist es das dringliche Anliegen von Bund und Ländern, den Unterricht weitestgehend aufrecht zu erhalten. Deshalb werden Bund und Länder kurzfristige Hilfen für digitalen Unterricht ermöglichen. Hierfür können 100 Millionen Euro aus dem DigitalPakt Schule bereitgestellt werden.

Mit den vorgesehenen Mitteln aus dem DigitalPakt Schule können die Länder den schnellen Aufbau der Infrastruktur und die Ausweitung des digitalen Unterrichts in Zeiten bundesweit geschlossener Schulen umsetzen. Letzte Details müssen noch geklärt werden.

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek: „Digitales Lernen und Lehren ist in diesen Tagen eine gute Möglichkeit, für Schülerinnen und Schüler Unterrichtsausfälle abzufedern. Diese Formen des Unterrichts sollen jetzt zügig stark ausgeweitet werden. Deshalb werden wir kurzfristig Gelder aus dem DigitalPakt Schule bereitstellen. Wir wollen vor allem auch die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer derzeit besonders anspruchsvollen Aufgabe unterstützen. Ihnen danke ich von ganzem Herzen, weil sie mit viel Engagement und Kreativität ihre Schülerinnen und Schüler mit Unterrichtsmaterialien versorgen und jetzt unter erschwerten Umständen das Lernen ermöglichen.“

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Dr. Stefanie Hubig: „Derzeit befinden wir uns alle in einer Krise, die die Bundesrepublik so noch nicht erlebt hat. Das sind herausfordernde Zeiten und diese verlangen nach besonnenem und gleichzeitig entschlossenem Handeln. Die bundesweiten Schließungen von Schulen sind notwendig, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Der Gesundheitsschutz hat jetzt oberste Priorität. Unseren Schülerinnen und Schülern müssen wir trotzdem bestmögliche Bildungsangebote machen. Das gelingt in den Ländern jetzt schon auf vielfältige Weise sehr gut, weil sich Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern schnell und flexibel auf die vollkommen neue Situation eingestellt haben. Wir wollen jetzt die Rahmenbedingungen für digitale Angebote an Schülerinnen und Schüler schnell und unbürokratisch verbessern. Weil alle Länder gleichermaßen vor dieser Aufgabe stehen, wollen wir Mittel aus dem DigitalPakt Schule nutzen, um länderübergreifende Synergieeffekte zu erzielen.“

Quelle: Bundesministerium für Bildung und Forschung vom 26.03.2020

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