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Kommissionsbericht

Auswirkungen von COVID-19 auf frühkindliche Bildung

Ein Kleinkind mit einem Teddybären auf dem Schoß lacht in die Kamera
Bild: Wavebreak Media Micro - stock.adobe.com   Lizenz: CC0 / Public Domain Arbeiten Dritter

Welche Auswirkungen hatte die Coronapandemie auf frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung? Zu dieser Frage hat die Europäische Kommission einen Bericht veröffentlicht. Der Bericht zieht Bilanz und gibt Empfehlungen, wie frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung in schwierigen Zeiten besser unterstützt werden können.

Mariya Gabriel, Kommissarin für Innovation, Forschung, Kultur, Bildung und Jugend, erklärte hierzu: „Frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung sind der wesentliche erste Schritt der Leiter des lebenslangen Lernens für alle Kinder. Experten und Fachleute aus der ganzen Welt, auch in Europa, haben das Bewusstsein dafür geschärft, dass der Bereich der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung während und nach der Pandemie besser in alle lokalen, nationalen und europäischen Management- und Wiederaufbauentscheidungen integriert werden muss.“

Der Bericht zeigt, dass frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung in der COVID-19-Krise häufig auf die Funktion der Kinderbetreuung reduziert wurde und dadurch Bildung und inklusive Aspekte vernachlässigt wurden. Dazu gehören beispielsweise der frühzeitige Spracherwerb, soziale Kompetenzen und der Zugang zu subventionierten Kantinen. Er enthält auch Empfehlungen zur Finanzierung des Sektors sowie zur Anerkennung und Schulung des Personals. Dabei wird betont, dass weiterhin in die Governance und Qualität des Sektors investiert und die Ausbildung und Arbeitsbedingungen des Personals verbessert werden müssen.

Der Bericht zeigt auch große Unterschiede bei den Unterstützungsangeboten für den Bereich der frühkindlichen Bildung der verschiedenen EU-Länder währen der Coronapandemie auf.

Quelle: Europäische Kommission vom 05.10.2021

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