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Zukunftsforum in Berlin zum Thema „Austausch macht Schule“

Kompass und Karte
Bild: © Calado - Fotolia.com

Schüleraustausch vermittelt interkulturelle Kompetenzen und legt damit bei Jugendlichen den Grundstein für Toleranz und damit für ein friedliches Europa. Darüber bestand Einigkeit unter den Teilnehmern des Zukunftsforums „Austausch macht Schule“, das am 7. und 8. Oktober 2013 in Berlin stattgefunden hat.

Eingeladen hatten das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW), das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW), der Pädagogische Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz, die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (Stiftung DRJA) sowie TANDEM, das Koordinierungszentrum Deutsch-Tschechischer Jugendaustausch.

Praktiker, Fachleute und Wissenschaftler diskutierten zwei Tage lang über das Thema Schüleraustausch. Im Vordergrund stand dabei der Austausch als wichtiger „Bildungsort“ und seine Einbindung in das Bildungssystem. Die Voraussetzungen zur Organisation von Schüleraustausch wurden ebenso diskutiert wie die Frage danach, welche Kompetenzen Lehrkräfte benötigen, damit der Austausch seine volle Wirkung entfalten kann.

Die Konferenz soll als Ausgangspunkt für eine lebendige Debatte dienen. Um diese im Anschluss auch weiterzuführen und auf eine breitere Basis zu stellen, wurde die Plattform www.austausch-macht-schule.org ins Leben gerufen.

„Dem Schüleraustausch kommt eine wichtige Rolle im Schulalltag zu. Die Schulen müssen dieses Potential voll ausschöpfen können“, erklärte Béatrice Angrand, Generalsekretärin des DFJW. „Deswegen setzt die gemeinsame Initiative von DFJW, DPJW, PAD, Stiftung DRJA und TANDEM ein richtiges und zukunftsweisendes Zeichen. Das Forum hat gezeigt, welche Stellschrauben im Bildungssystem gedreht werden müssen, um dem Schulaustausch mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Die Ergebnisse des Forums werden die Arbeit des DFJW positiv beeinflussen.“

Das DFJW förderte 2012 rund 2.600 Begegnungen von Schulklassen am Ort des Partners mit fast 62.500 Schülern. 94 Begegnungen fanden am Drittort mit über 4.000 Schülern der Sekundarstufe, sowie 69 Begegnungen mit 1.621 Schülern der Primarstufe statt. Im Rahmen der In Projekte wurden 45 Begegnungen mit über 900 Schülern durchgeführt.

Quelle: Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW)

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