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Walter Blüchert Stiftung will Kindern und Erwachsenen in Not helfen, Barrieren zu überwinden

Eine Mauer
Bild: © Eky Chan - Fotolia.com

Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Kinder aus Problemumfeldern - das sind die neuen Themen, mit denen sich der langjährige Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzende bei Bertelsmann und der Bertelsmann Stiftung in Zukunft beschäftigen wird.

"Jedes fünfte Kind in Deutschland wächst heutzutage in prekären Verhältnissen auf", sagte Thielen in seiner neuen Funktion als Vorstandsvorsitzender der Walter Blüchert Stiftung, die er heute in Gütersloh vorgestellt hat. "Im Klartext heißt das: Not und Armut für ein Fünftel unserer zukünftigen Gesellschaft."

"Diesen Kindern und Jugendlichen wollen wir langfristig helfen, Barrieren zu überwinden", betonte Thielen. "Über die bewährten Projekte erfahrener Partner wie z.B. der Stiftung der Deutschen Wirtschaft soll unsere Hilfe direkt ankommen. Aber wir wollen Projekte auch weiter entwickeln und als Best Practices verbreiten. Dadurch will die Walter Blüchert Stiftung gesellschaftspolitische Impulse geben und wegweisend aufzeigen, dass aus Chancen für den Einzelnen nachhaltiger Gewinn für die Gemeinschaft entstehen kann."

Die Walter Blüchert Stiftung hat den Auftrag, Menschen in Not, am Rande der Gesellschaft, und in schwierigen Umbruchsituationen schnelle und direkte Hilfe zukommen zu lassen. Dazu werde es zukünftig auch Projekte beispielsweise für Alleinerziehende oder alte Menschen geben, sagte Thielen.

Als herausragender Kenner wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Zusammenhänge wurde Thielen von dem 2007 verstorbenen Verleger und Finanzmakler Walter F. Blüchert damit beauftragt, die Stiftung aufzubauen. Ein kleiner Stab von vorerst fünf Personen soll mit einer Reihe von Externen dafür sorgen, dass die Hilfe direkt und ungeschmälert ankommt.

Quelle: Walter Blüchert Stiftung vom 18.03.2013