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Wahl-O-Mat in Berlin knackt die Millionenmarke

Wahlurne
Bild: © beermedia - Fotolia.com

Der Wahl-O-Mat erfährt zur Berliner Abgeordnetenhauswahl besonders großen Zuspruch. Insgesamt 1.113.340 Mal wurde das Online-Tool gespielt. Bei jungen Menschen ist das Interesse besonders hoch.

Für den Wahl-O-Mat 2016 zur Berliner Abgeordnetenhauswahl ist das Ergebnis deutlich: Über eine Million Mal wurde das Online-Tool gespielt und die Nutzer haben sich durch die Beantwortung von 38 Thesen mit den Wahlprogrammen der angetretenen Parteien auseinandergesetzt. Zum Vergleich: Bei der letzten Wahl 2011 in Berlin wurde der Wahl-O-Mat über 500.000 Mal genutzt.

Der Wahl-O-Mat ist ein gemeinsames Angebot der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb und der Landeszentrale für politische Bildung. Das Online-Tool ermöglicht es den Nutzern durch die Beantwortung themenübergreifender Thesen, ihre eigene Position mit denen der Parteien zu vergleichen.

Informationsbedürfnis gerade bei jungen Leuten  

Thomas Krüger, Präsident der bpb, über den Erfolg des Online-Tools: "Wir freuen uns, dass der Wahl-O-Mat auch diesmal wieder so viele Interessierte erreicht hat. Die steigenden Nutzerzahlen für den Wahl-O-Mat zeigen, dass weiterhin vor allem bei jungen Leuten ein großes Informationsbedürfnis zu den aktuellen Wahlthemen besteht." Thomas Gill, Leiter der Berliner Landeszentrale für politische Bildung ergänzt: "Das Interesse an der Wahl war in diesem Jahr besonders groß, entsprechend gab es deutlich mehr Zugriffe auf den Wahl-O-Mat. Wir haben insgesamt unsere Informationsaktivitäten im Vorfeld gerade für junge Wähler erhöht, unter anderem mit dem Kinotrailer ‚Bock auf Wa(h)l‘."

Konzipiert wurde der Wahl-O-Mat von einem jungen, überparteilichen Redaktions- und Wissenschaftlerteam aus Berlin. Der Wahl-O-Mat in Berlin ist auch über die Websites von 13 Medienpartnern zu erreichen.

Weitere Informationen zum Wahl-O-Mat stehen im Pressebereich der Bundeszentrale für politische Bildung zur Verfügung. 

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung vom 19.09.2016

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