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Taubert ruft zur Unterstützung der Aktivitäten des Geraer Aktionsbündnisses gegen Rechts auf

Die Thüringer Ministerin für Soziales, Familie und Gesundheit, Heike Taubert, ruft dazu auf, am kommenden Samstag in Gera die Aktivitäten des Aktionsbündnisses gegen Rechts zu unterstützen und die geplante rechtsradikale Veranstaltung „Rock für Deutschland“ friedlich zu boykottieren.

„Rechtsradikales Gedankengut ist ein schleichendes Gift und untergräbt die Demokratie in unserem Land. Mit platten Parolen wollen Rechtsextremisten Ängste schüren und Vorurteile ausnutzen. Mit harmlos erscheinenden Mitteln wollen die Nazis von heute durch die Hintertür in unsere Köpfe. Deutschtümelnde Lieder, falsches Brauchtum oder aufgesetzte Lagerfeuerromantik sollen gerade junge Menschen zu ihrer gefährlichen Ideologie verführen. Wir müssen alles dafür tun, damit sie den Rechtsextremisten nicht auf den Leim gehen. Denn die Geschichte lehrte uns, dass so etwas unweigerlich in einer Katastrophe endet“, sagte Taubert.

Die Sozialministerin fordert die Thüringerinnen und Thüringer auf, am Samstag in Gera gegen Rechtsextremismus Gesicht zu zeigen. „Wir müssen immer wieder klar machen, dass wir in Deutschland niemanden ausgrenzen wollen. Wir wollen Vielfalt in unserer Gesellschaft befördern. Darum ist jeder Initiative zu danken, die sich öffentlich und gewaltfrei für unsere Demokratie einsetzt. Ich wünsche dem Geraer Aktionsbündnis viel Kraft und Erfolg für die geplanten Aktivitäten“, sagte Taubert. 

Das Thüringer Sozialministerium fördert den Interkulturellen Verein Gera e.V. (IKV) mit 2.000 Euro aus Lottomitteln. Das Geld ist für die Veranstaltung „Gera bunt tolerant weltoffen - Kein Platz für Nazis“ am kommenden Samstag bestimmt. Der Verein veranstaltet gemeinsam mit dem „Aktionsbündnis Gera gegen Rechts“ ein buntes Straßenfest. Der IKV setzt sich seit 1994 für die Integration von Migrantinnen und Migranten und für ein friedliches Zusammenleben in unserer Gesellschaft ein.

Mehr Informationen unter: http://www.gera-nazifrei.com/cms/

Herausgeber: Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit - Landesjugendamt