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Save the Children & Malala Fund kündigen gemeinsame Bildungspartnerschaft in Jordanien an

Der Malala Fund gab bekannt, dass die Organisation zukünftig gemeinsam mit Save the Children gefährdeten syrischen und jordanischen Kindern Zugang zu Bildung ermöglichen will.

Malala Yousafzai, ihr Vater Ziauddin Yousafzai sowie Shiza Shahid, Geschäftsführerin des Malala Funds, wollen mit ihren Besuch in Jordanien mehr Aufmerksamkeit auf das Leid der syrischen Mädchen und Jungen lenken. In ihrer gestrigen Rede im Za´atari Flüchtlingscamp in Jordanien, betonte Malala, die Notwendigkeit für die Kinder ihre Schulbildung fortzusetzen.

"Wir starten zwei Bildungsprojekte gemeinsam mit Save the Children, die als Beispiel für Maßnahmen in Notfallsituationen dienen sollen", sagte Malala. "Alle Kinder müssen zur Schule gehen! Sie dürfen nicht zu Opfern dieses Krieges werden. Die Weltgemeinschaft muss sich für den Schutz und die Zukunft der Kinder einsetzen. Sie dürfen nicht zu einer verlorenen Generation werden."

Die Projekte sollen Mädchen und Jungen in einer Siedlung in Amman und in Nordjordanien, einem Gebiet nah der syrischen Grenze, Bildungschancen eröffnen. Kinder aus Syrien und Jordanien im Alter zwischen 9 und 17 Jahren, die keine Schule besuchen oder für die die Gefahr besteht, die Schule vorzeitig abzubrechen, werden von dem Projekt profitieren. Auf dem Lehrplan stehen Rechnen, Schreiben und Lesen. Jordanische und syrische Lehrer werden in diesen Klassen spezielle Angebote machen, um den Kindern, die Zeugen der Auseinandersetzungen wurden, Fähigkeiten zur positiven Gestaltung der eigenen Lernmöglichkeiten zu vermitteln.

Quelle: Save the Children Deutschland e.V. vom 19.02.2014