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Saarländische Staatssekretärin Gaby Schäfer überreicht Zuwendungsbescheid über 125.000 Euro an Adolf-Bender-Zentrum

Sozialstaatssekretärin Gaby Schäfer hat heute (22.02.2013) einen Zuwendungsbescheid über 125.000 Euro an das Adolf-Bender-Zentrum für die Fachberatungsstelle im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ überreicht.

Den Bescheid nahm der Geschäftsführer des Adolf-Bender-Zentrums, Willi Portz, entgegen. Staatssekretärin Schäfer würdigte die erfolgreiche Arbeit der Fachberatungsstelle und des Adolf-Bender-Zentrums gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus: „Der Einsatz für Vielfalt, Respekt und Demokratie ist für das Zusammenleben unserer Gesellschaft so selbstverständlich wie unverzichtbar.“

Um effektive Strategien gegen Rechtsextremismus zu entwickeln, hat das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie eine Fachberatungsstelle gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus im Adolf-Bender-Zentrum eingerichtet. Die Fachberatungsstelle übernimmt im Rahmen des Bundesprogramms die Erstberatung und stellt den weiteren Beratungsbedarf, unter anderem auch im Rahmen Mobiler Interventionen sicher. Die Fachberatungsstelle wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert und ist Teil des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN KOMPETENZ STÄRKEN“. Mit dieser Stelle ist ein schneller Zugang zum saarländischen Netzwerk gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus gewährleistet, dem die verschiedenen Behörden, Verbände und Organisationen angehören. Auch diese Netzwerkarbeit wird über das Bundesprogramm gefördert.

Durch die Zuwendung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ist es möglich, in allen saarländischen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken solche örtlichen Netzwerke zu etablieren. Das Beratungsnetzwerk wird durch ein Modellprojekt und präventive Projekte gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus ergänzt. Die  Landkreise Saarlouis und Neunkirchen, der Regionalverband Saarbrücken und die Landeshauptstadt Saarbrücken haben sich am Bundesprogramm „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ beworben und vervollständigen mit ihren präventiven Maßnahmen die Interventionen des Beratungsnetzwerkes. Die Landeskoordinierungsstelle, angesiedelt im Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, übernimmt die Abstimmungs- und Steuerungsfunktion.

Anlassbezogen können Kommunen, Institutionen aber auch Einzelbürger, Multiplikatoren und Betroffene bei allen Fragen rund um rechtsextreme Vorfälle unterstützt werden. Ziel ist es, Maßnahmen für ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz durchzuführen und nachhaltig zu fördern.
Nähere Informationen und Kontakt erhalten sie über

  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie Landeskoordinierungsstelle, Herr Hübschen, Tel.: 06 81- 501 – 7260
  • Adolf-Bender-Zentrum, Herr Didas, Herr Albrecht, Tel.: 0 68 51 – 80 82 79-4.

Betroffene von Diskriminierung oder rechter Gewalt wenden sich an

  • Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Frau Giannoulis Tel.: 06 81-501 – 5030 oder 0 15 78 – 6 55 99 12

Quelle: Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Saarlandes vom 22.02.2013