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Nürnberg ist neue UNICEF-Kinderstadt

Eine Stadtansicht von Nürnberg
Bild: oko777   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Als neue UNICEF-Partnerstadt 2011/2012 hat Nürnberg ein Jahr lang die Rechte der Kinder im Blick.

Unter dem Motto „Gemeinsam für Kinder“ engagieren sich Bürgerinnen und Bürger gezielt für Mädchen und Jungen und sammeln Spenden für UNICEF-Projekte. Kinder, Erwachsene, Unternehmen, Schulen und Vereine sind dazu aufgerufen, sich an der Partnerschaft zu beteiligen. Mit den Erlösen unterstützt Nürnberg Kinder in den Dürreregionen Ostafrikas, in Kolumbien und im Sudan. Als 18. UNICEF-Partnerstadt löst Nürnberg die Stadt Karlsruhe ab.
 
„Seit vielen Jahren setzt sich Nürnberg für die Achtung der Menschenrechte ein. Wir freuen uns sehr, dass die ‚Stadt der Menschenrechte‘ nun ein Jahr lang die Rechte der kleinen Menschen in den Mittelpunkt stellt“, sagte Ann Kathrin Linsenhoff, stellvertretende Vorsitzende von UNICEF Deutschland, bei der Auftaktveranstaltung in der Nürnberger Ehrenhalle.
 
Mit den im Partnerschaftsjahr gesammelten Spenden wollen die Nürnberger helfen, Kinder im Sudan mit sauberem Wasser zu versorgen und Kriegskinder in Kolumbien zu betreuen. Angesichts der Dürre- und Hungerkatastrophe in Ostafrika hat sich die Stadt Nürnberg kurzfristig entschlossen, auch die UNICEF-Nothilfe in den betroffenen Ländern zu unterstützen.  
 
Zum morgigen Auftaktspiel des FC Nürnberg geht es los: Mit einer SMS-Aktion ruft der Verein seine Fans zur Unterstützung der UNICEF-Nothilfe in Ostafrika auf. „Ich bin mir sicher, dass die Nürnberger Bürgerinnen und Bürger noch mehr tolle Aktions-Ideen haben“, sagte Oberbürgermeister Ulrich Maly, der die UNICEF-Fahne in der Ehrenhalle feierlich in Empfang nahm. „Gemeinsam werden wir Nürnberg zu einer der erfolgreichsten UNICEF-Partnerstädte machen!“
 
Nürnberg löst die Stadt Karlsruhe als UNICEF-Partnerstadt ab. Im vergangenen Jahr hatten die Karlsruher Bürgerinnen und Bürger mit zahlreichen Aktionen UNICEF-Projekte in Burundi und Niger sowie die UNICEF-Nothilfe in Haiti und Pakistan unterstützt. Mehr als 170 Veranstaltungen und Aktionen, Schülerläufe und Kinderrechte-Workshops fanden seit dem Startschuss im Januar 2010 statt. Mit ihren Aktionen förderten die Karlsruher auch die Kinderfreundlichkeit in ihrer eigenen Stadt.
 
Seit 1991 haben sich bereits 17 deutsche Groß- und Landeshauptstädte für UNICEF eingesetzt: Von Wiesbaden, Kiel, Saarbrücken, Hamburg, Hannover, München und Magdeburg wanderte die UNICEF-Fahne nach Düsseldorf, Berlin, Bonn, Bremen, Köln, Frankfurt, Erfurt, Lübeck, Leipzig und Karlsruhe – jetzt weht sie in Nürnberg.
 
Quelle: PM UNICEF vom 12.08.2011