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Nachhaltigkeitsstudie: Die Mehrheit der Deutschen engagiert sich laut GfK am liebsten nachhaltig für Kinder und Jugendliche

Der Begriff "Nachhaltigkeit" ist in aller Munde. Viele Organisationen und Unternehmen betonen heutzutage ihr nachhaltiges Engagement. Aber was versteht eigentlich die breite Äffentlichkeit darunter? Dieser Frage ist aktuell die GfK in Nürnberg für die SOS-Kinderdorf-Stiftung nachgegangen. "Stiften" ist die nachhaltigste Form der Förderung, da eine Stiftung auf Ewigkeit angelegt ist. So kommen zum Beispiel im Fall der SOS-Kinderdorf-Stiftung die Stiftungsmittel dauerhaft den benachteiligten Kindern und Jugendlichen sowie Menschen mit Behinderungen zugute, die in den SOS-Kinderdorf-Einrichtungen betreut werden.

 

Deutsche engagieren sich lieber sozial, wenn Hilfe nachhaltig wirkt Bei "Nachhaltigkeit" denken die Deutschen vorrangig an die Aspekte "Dauerhaftigkeit" bzw. "andauernd". Ein Drittel der insgesamt 1.000 befragten Personen nannte diese beiden Begriffe auf die Frage, was man unter Nachhaltigkeit verstehe bzw. was Nachhaltigkeit für sie bedeute. Alle anderen Faktoren wie "umweltbewusstes oder zukunftsorientiertes Handeln, Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, sparsamer Umgang mit Ressourcen oder schützen / bewahren / erhalten" rangieren mit jeweils unter zehn Prozent weit abgeschlagen auf dieser Rangliste. Wie man im sozialen Bereich nachhaltig helfen könnte, wissen über 42 Prozent der Deutschen. Und von den 82 Prozent, die sich sozial engagieren, würden es 74 Prozent sehr viel lieber bzw. etwas lieber tun, wenn sie wüssten, dass ihre Hilfe nachhaltig und langfristig wirkt. Erfreulicherweise würden sich gut 62 Prozent am liebsten für Kinder und Jugendliche nachhaltig engagieren, gefolgt von "sozialen Projekten in meiner Stadt bzw. Gemeinde, Menschen mit Behinderungen, Umwelt und Natur" (jeweils 34 bis 35 Prozent). Dass die Zuwendung an eine Stiftung Jahr für Jahr erneut - und damit nachhaltig und langfristig - wirkt, beurteilen 67 Prozent als sehr gut bzw. gut. Als ein klares Signal an die Unternehmen können die über 96 Prozent verstanden werden, die der Meinung sind, dass sich Unternehmen im Rahmen ihrer unternehmerischen Verantwortung, also ihres nachhaltigen Engagements, auch sozial engagieren sollten.

"Wir freuen uns natürlich sehr, dass die Deutschen den Gedanken der Nachhaltigkeit ernst nehmen und auch im sozialen Bereich begrüßen", kommentiert Elke Tesarczyk, Vorstandsvorsitzende der SOS-Kinderdorf-Stiftung die Umfrageergebnisse. "Unter dem Dach von SOS-Kinderdorf gibt es so viele Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche oder auch Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Da findet jeder ein Projekt, das ihm am Herzen liegt - ob Privatperson, Stiftung oder Unternehmen." Aktuell fördern über 400 Zustifter und 38 Treuhandstiftungen auf diesem Weg nachhaltig und langfristig die SOS-Kinderdorf-Arbeit.

Weitere Informationen im Internet unter www.sos-kinderdorf-stiftung.de

Quelle: PM SOS-Kinderdorf Stiftung vom 29.11.2010