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Ministerin Alt würdigt AGJ: 65 Jahre zum Wohle der Kinder und Jugendlichen

Logo der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ
Bild: AGJ

Anlässlich des 65 jährigen Bestehens der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ hat die rheinland-pfälzische Kinder- und Jugendministerin Irene Alt als Vorsitzende der Jugend- und Familienministerkonferenz 2014 die Arbeit der AGJ gewürdigt.

„Die AGJ hat sowohl die Entwicklung des deutschen Kinder- und Jugend-hilferechts geprägt, als auch neue Konzepte und Modelle in der Kinder- und Jugend-hilfe in Theorie und Praxis angestoßen. Außerdem hat sich die AGJ auf vielfältige und hervorragende Weise beim Thema Kinderschutz eingebracht“, sagte Ministerin Alt während eines Festakts in Berlin. In der AGJ sind neben den Ländern die Wohlfahrtsverbände, Jugendverbände, die Kommunalen Spitzenverbände, die Landesjugendringe und Fachverbände der Jugendhilfe vertreten.

„Eine aktuelle Herausforderung ist es, die Schnittstelle zwischen Jugend- und Gesundheitshilfe neu zu gestalten. Hier gibt es etwa durch das Bundeskinderschutzgesetz Überschneidungen, denen wir Rechnung tragen sollten“, sagte Ministerin Alt. Als weiteren Punkt, der derzeit in der Diskussion ist, nannte sie die Weiterentwicklung der Hilfen zur Erziehung. „Hier wünschen sich die Länder, dass in der öffentlichen Debatte die positiven Aspekte dieser Unterstützungsleistungen an junge Menschen mehr beachtet werden. Die Kinder und Jugendlichen befinden sich häufig in sehr schwierigen Lebenslagen und bekommen durch die Hilfen zur Erziehung eine Chance, wieder zu einer Normalität im Alltag zurückzufinden. Hierfür müssen die Bereiche Schule, Justiz, Gesundheit und Arbeit eng zusammenarbeiten.“

Quelle: Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz vom 03.04.2014

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