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Landschaftsverband Rheinland verabschiedet Jugenddezernent Reinhard Elzer

Bei der Feierstunde (v.l.): Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Reinhard Elzer mit Ehefrau Gaby und Ulrike Lubek.
Bild: Frank Schultze Bei der Feierstunde (v.l.): Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Reinhard Elzer mit Ehefrau Gaby und Ulrike Lubek.

Über 300 Führungskräfte sowie weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Politik und Verwaltung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR) haben sich heute bei einer Feierstunde vom bisherigen Jugenddezernenten Reinhard Elzer verabschiedet.

Elzer hat in seiner 34-jährigen Laufbahn in fast allen Dezernaten der LVR-Verwaltung gearbeitet und ist seit über 20 Jahren Dezernent. Zum 1. März geht er in den Ruhestand. Die Leitung des Jugenddezernates soll bis zu einer Neuwahl die Erste Landesrätin und Kämmerin des LVR, Renate Hötte, übernehmen.

Als Jugenddezernent war Elzer verantwortlich für die Verwaltung des LVR-Landesjugendamtes mit 160 Beschäftigten sowie die vier Einrichtungen der LVR-Jugendhilfe Rheinland in Solingen, Tönisvorst, Remscheid und Euskirchen mit über 350 Stellen. Sein Werdegang beim LVR begann 1979 als Jurist im Sozialdezernat. Anschließend wirkte er im Rechtsamt, war Persönlicher Referent des damaligen Landesdirektors Dr. Bert Fischbach, Stellvertretender Leiter im Referat für heilpädagogische Hilfen, leitete dann das Personalreferat und wurde 1994 erstmalig von der Landschaftsversammlung Rheinland zum Landesrat für Jugend und Schulen gewählt. Auch als Landesrat bekleidete Elzer verschiedene Positionen: Er war ab 1996 der letzte amtierende Landesrat für Straßen und Verkehrswesen, bevor diese Aufgabe von den Landschaftsverbänden auf den Landesbetrieb Straßen.NRW überging. Im Jahr 2000 wurde er Personaldezernent und nimmt seit 2001 parallel zu seinen Aufgaben als Landesrat die Geschäftsführung der Rheinischen Versorgungskassen wahr. 2005 wurde er Dezernent für Sicherheit, bevor er 2009 erneut als Jugenddezernent gewählt wurde.

LVR-Direktorin Ulrike Lubek betonte, sie habe Reinhard Elzer stets als einen "Kollegen mit hoher Kompetenz, Klarheit und Verlässlichkeit erlebt und geschätzt". Den großen und kleinen Herausforderungen seiner Aufgabenfelder sei er souverän und ausgeglichen begegnet. Mit all seiner in 34 Berufsjahren beim LVR erworbenen Erfahrung habe er als Führungskraft auch immer die Menschen hinter den Aufgaben gesehen und ihnen Wertschätzung und Respekt entgegengebracht - "und dies wohlgemerkt lange bevor die moderne Managementlehre dieses Thema richtiger Weise betonte", unterstrich Lubek.
Prof. Dr. Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Landschaftsversammlung Rheinland, dankte Elzer für die Zusammenarbeit mit der politischen Vertretung: "In all den Jahren Ihrer beruflichen Tätigkeit, waren Sie den politischen Gremien des LVR stets ein geschätzter, kompetenter und verlässlicher Partner. Auch über Parteigrenzen hinweg haben Sie durch Ihre ruhige und ausgeglichene Persönlichkeit die Nahtstelle zwischen Politik und Verwaltung konstruktiv, klar und immer menschlich für den von Ihnen verantworteten Bereich gestaltet und gelebt."

Auch nach seiner Amtszeit als Dezernent wird Reinhard Elzer dem LVR beruflich verbunden bleiben: Bis 2015 wird er die Position des Geschäftsführers bei den Rheinischen Versorgungskassen behalten.

Quelle: Landschaftsverband Rheinland (LVR) vom 19.02.2014

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