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Im Fokus / Kinderschutz

Israelische Raketen gehen in der Nähe des SOS-Kinderdorfs im Gazastreifen nieder - SOS fordert Kinderschutzzone

Der Vorstand der SOS-Kinderdörfer fordert, das Kinderdorf Rafah im Gazastreifen und dessen Umgebung als Kinderschutzzone zu akzeptieren und jegliche Kampfhandlungen in der Umgebung einzustellen.

Die Gewalteskalation in Nahost zieht auch das SOS-Kinderdorf in Rafah im Gazastreifen in Mitleidenschaft. In der Nähe des Kinderdorfes sind mehr als 15 israelische Raketen auf Hamas-Camps niedergegangen. Die Detonationen haben das ganze Dorf mit Staub bedeckt. Die Kinder des Dorfes wurden durch die Raketen traumatisiert. Die Kinder dürfen aus Sicherheitsgründen das Dorf nicht mehr verlassen.

Der Vorstand der SOS-Kinderdörfer weltweit (München), Dr. Wilfried Vyslozil, appelliert an Palästinenser und Israelis, das Dorf und dessen Umgebung als Kinderschutzzone zu akzeptieren und jegliche Kampfhandlungen in der Umgebung einzustellen: "Bitte beachten Sie dringlich die Neutralität des SOS-Kinderdorfs in Rafah!" Die genauen Koordinaten des Kinderdorfes (031°18'44.31"N 034°14'47.33"E) wurden an beide Seiten übermittelt.

Die SOS-Kinderdörfer helfen vernachlässigten, notleidenden Kindern und Familien sowohl in den Palästinenser-Gebieten als auch in Israel.

Quelle: SOS-Kinderdörfer weltweit/Hermann-Gmeiner-Fonds vom 09.07.2014

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