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Internationale Auszeichnung für "KiBiz.web"

Die neu entwickelte Software "KiBiz.web" ist heute im Rahmen des European Public Sector Award (ESPA) 2009 des Europäischen Instituts für öffentliche Verwaltung in Maastricht mit dem "Best practice certificate" ausgezeichnet worden.

Die neu entwickelte Software "KiBiz.web" ist heute im Rahmen des European Public Sector Award (ESPA) 2009 des Europäischen Instituts für öffentliche Verwaltung in Maastricht mit dem "Best practice certificate" ausgezeichnet worden. Die Software zur unbürokratischen finanziellen Abwicklung des Kinderbildungsgesetzes (kurz: KiBiz) wurde unter über 300 Beiträgen aus 15 Staaten ausgewählt. "Wir haben ein modernes Verwaltungsverfahren für ein modernes Gesetz geschaffen", sagte Kinder- und Jugendminister Armin Laschet heute in Düsseldorf. Er freue sich darüber, dass das IT-Verfahren KiBiz.web in einem internationalen Wettbewerb mit einer Auszeichnung gewürdigt wurde.

Um die KiBiz-Fördermittel ohne Reibungsverluste an die Träger von Kindertageseinrichtungen zahlen zu können, hat das Familienministerium in enger Zusammenarbeit mit den Landesjugendämtern und Vertretern der kommunalen Jugendämter, den kommunalen Spitzenverbänden und den Spitzenverbänden der Wohlfahrtspflege diese Software entwickelt. Sie unterstützt durch moderne Webtechnologie den unbürokratischen Einsatz der Mittel. Mit diesem eGovernment-Verfahren werden die Mittel über die verschiedenen Träger- und Verwaltungsinstanzen hinweg nicht nur papierlos beantragt und bewilligt, das System stellt auch belastbare Daten für eine wirtschaftliche Planung für die Landesregierung, Kommunen und Verbände bereit. Laschet: "Der Einsatz von KiBiz.web entlastet die Einrichtungen bei bürokratischen Aufgaben und schafft Zeit für das Eigentliche: die Betreuung der Kinder."

Das KiBiz ist seit einem Jahr erfolgreich in Kraft, die Landesmittel für die frühkindliche Förderung in Nordrhein-Westfalen wurden in diesem Jahr noch einmal auf insgesamt rund 1,2 Milliarden Euro aufgestockt. Bereits im zurückliegenden Kindergartenjahr 2008/2009 hatte das Land Nordrhein-Westfalen über eine Milliarde Euro in Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege des Landes investiert.

Dank dieser Anstrengungen konnte in Nordrhein-Westfalen im gerade gestarteten Kindergartenjahr das Angebot an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige deutlich auf insgesamt 86.000 gesteigert werden. Im nächsten Jahr gibt es rund 100.000 U3-Plätze, das sind zwei Drittel der bis 2013 geplanten 144.000 geplanten U3-Plätze. Mehr als 9.000 Einrichtungen und 182 Jugendämter sind mit der Umsetzung des Kinderbildungsgesetzes befasst.

Das Europäische Institut für öffentliche Verwaltung in Maastricht hat 2009 zum zweiten Mal nach 2007 den European Public Sector Award (EPSA) ausgeschrieben. Ziel des EPSA ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der die öffentlichen Verwaltungen Europas sich mit ihren Leistungen darstellen und anderen als Beispiel dienen können. Der Wettbewerb wird von der EU-Kommission und fünfzehn europäischen Ländern unterstützt.

Quelle: Ehemals: Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen

 

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