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In eigener Sache: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe so beliebt wie nie zuvor

Ein Laptop mit der Startseite des Jugendhilfeportals steht mit Werbemitteln auf einem braunen Holztisch.
Bild: © Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe

Mit bis zu vier Millionen Pageviews im Monat und mehr als 10.000 Facebook-Fans erzielte das Internetportal in den Jahren 2017/18 gleich zwei neue Rekorde. Für die Redaktion ein Ansporn, das inhaltliche Angebot kontinuierlich weiterzuentwickeln und an den Bedarfen der Nutzerinnen und Nutzer auszurichten. Im Jahr 2019 startet das Informations- und Vernetzungsportal für die Kinder- und Jugendhilfe in seine fünfte Förderphase.

Die Zugriffszahlen des Fachkräfteportals der Kinder- und Jugendhilfe entwickeln sich kontinuierlich positiv. Das Informations- und Vernetzungsportal erreicht mittlerweile Pageviews von bis zu vier Millionen, das entspricht durchschnittlich 40.000 Sitzungen im Monat. Damit wird das Projekt seinem Auftrag, den fachlichen Informations- und Erfahrungsaustausch zu befördern, träger- und handlungsfeldübergreifende Kooperation und Vernetzung zu unterstützen und fachliche, wissenschaftliche und kinder- und jugend(hilfe)politische Diskurse zu begleiten, in hervorragender Weise gerecht. Das Portal ist fest in der deutschen Kinder- und Jugendhilfelandschaft verankert und wird von den Fach- und Führungskräften in den verschiedenen Handlungsfeldern als wertvolle und regelmäßige Unterstützung ihrer Arbeit genutzt und geschätzt.

Social Media – Wachstumsmotor und Vernetzungsinstrument

Die Bedeutung sozialer Medien nimmt für das Projekt kontinuierlich zu. Zuletzt durchbrach die Facebook-Seite die Marke von 10.000 Followern. Auf Twitter erreichen die monatlichen Impressions einen Wert von bisweilen 400.000, d.h. in einem Monat werden die Kurznachrichten des Fachkräfteportals bis zu 400.000 Mal angezeigt. Damit erweisen sich beide Plattformen als wichtige Akquiseinstrumente und müssen gleichzeitig als eigenständige Nachrichten- und Kommunikationskanäle betrachtet werden. Hier gilt es die veränderte Mediennutzung der Zielgruppen zu reflektieren und die Nutzung der verschiedenen Medien mit ihrem spezifischen Charakter in das Informationsangebot zu integrieren.
 
Die Potenziale sozialer Medien für die Kinder- und Jugendhilfe sollen künftig verstärkt genutzt werden. Insbesondere die fachlichen Vernetzungspotenziale der verschiedenen sozialen Netzwerke gilt es noch stärker in den Blick zu nehmen und auch berufliche Netzwerke zu erschließen.

Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe als inhaltlicher Schwerpunkt

Bereits seit 2014 stellt das Projekt seine Expertise in der Anwendung digitaler Medien mit eigenen Fachveröffentlichungen und Veranstaltungen den verschiedenen Handlungsfeldern und Arbeitsbereichen der Kinder- und Jugendhilfe zur Verfügung. Zu nennen ist die Arbeitshilfe SozPad, genauso wie die Workshops auf den Deutschen Kinder- und Jugendhilfetagen. Im Dezember 2016 wurde erstmals eine zweitägige Fachtagung zum Thema durchgeführt. Im Jahr 2017 ging auf Basis der Ergebnisse dieser Tagung ein Themenspecial zur Digitalisierung in der Kinder- und Jugendhilfe online. Hier erscheinen in loser Folge Fachbeiträge und Hintergrundberichte von ausgewiesenen Expertinnen und Experten in den jeweiligen Themenbereichen. Mit Dossiers und neuen journalistischen Formaten soll das Informationsangebot in diesem Bereich weiter ausgebaut werden.

Jugendhilfeportal international – Fachlicher Austausch in Europa und der Welt

Eine zunehmende Wachstumsdynamik entfaltet auch die internationale Nachrichtenberichterstattung. Mittlerweile kommen knapp zehn Prozent der Leserschaft aus dem Ausland. Darunter selbstverständlich die deutschsprachigen Nachbarländer, aber auch Länder wie die Vereinigten Staaten von Amerika oder Russland finden sich unter den Herkunftsklicks. Im Jahr 2017 wurde die Berichterstattung gezielt um Quellen aus dem deutschsprachigen Ausland erweitert. Eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit dem internationalen Monitoring bei IJAB sichert bereits seit mehreren Jahren regelmäßige Informationen aus Europa und der Welt. Und der Europa-Schwerpunkt ist ohnehin einer der beliebtesten Bereiche auf der Webseite.

Diese Aktivitäten sollen künftig noch weiter ausgebaut werden, um Fach- und Informationsaustausch auch grenzüberschreitend zu ermöglichen. Hierzu zählt auch die Einbindung des Youth Wiki auf dem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe. Künftig stehen die Informationen der Online-Enzyklopädie zur Jugendpolitik in den Staaten Europas in deutscher Sprache und mit begleitender Berichterstattung zur Verfügung.

Mit frischem Wind in eine neue Förderphase

Im Jahr 2019 startet das Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe in seine mittlerweile fünfte Förderphase. Auch künftig gilt es die fachlichen Entwicklungen innerhalb der Kinder- und Jugendhilfe zu begleiten und das Informationsangebot kontinuierlich zu erweitern. Mit einer Evaluation sollen Nutzerverhalten und Informationsbedarfe der Leserschaft systematisch erfasst werden. Dies nicht zuletzt mit Blick auf eine grundlegende Erneuerung der technischen Infrastruktur. Nachdem im Jahr 2015 Nutzerführung und Grafik überarbeitet wurden, steht nun ein vollumfänglicher Relaunch der Portaltechnologie an, der für die Jahre 2020/21 geplant ist. Mit einer Mobile-First-Strategie wird die mobile Ausspielung nicht nur optimiert, sondern prioritär bei der Weiterentwicklung berücksichtigt. Mittlerweile stammen bis zu 40 Prozent der Seitenzugriffe von mobilen Endgeräten. Außerdem sollen die Nutzungsmöglichkeiten für die mittlerweile 200 Kooperationspartner weiter verbessert werden. Mit ihren aktuellen Meldungen und Einträgen tragen Sie wesentlich zum Erfolg des Projektes bei.

Hintergrund

Das Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe ist ein Kooperationsprojekt von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ. Das Informations-,  Kommunikations- und Vernetzungsangebot besteht seit 2006 und ist das umfangreichste seiner Art. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) gefördert. Die beiden Fördermittelgeber haben sich im Jahr 2018 entschlossen, das Projekt um weitere vier Jahre zu verlängern und die notwendigen Vorrausetzungen hierfür geschaffen.

Weiterführende Informationen mit Links und Materialen finden auf den Projektseiten von IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit und unter: www.jugendhilfeportal.de/ueber-uns/

Quelle: IJAB – Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V., Frank Beckmann

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Der Artikel "In eigener Sache: Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe so beliebt wie nie zuvor" von Frank Beckmann steht unter der DE-3.0-BY Lizenz.
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