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Im Fokus

Herausforderungen für die Schwangerschaftsberatung

Ein schwangerer Bauch
Bild: BirkFoto   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

20 Jahre nach der gesetzlichen Neuregelung des Schwangerschaftsabbruchs diskutierten die Teilnehmer der pro familia Fachtagung darüber, wie praxistauglich die gesetzlichen Regelungen sind und vor welchen Herausforderungen die Schwangerschaftsberatungsstellen heute stehen.

Auf der Tagung, die am 30. Mai 2015 in Offenbach stattfand, ging es u.a. um die Schwierigkeit, dass in § 5 des Schwangerschaftskonfliktgesetzes die ergebnisoffene Beratung ausdrücklich gewünscht wird, während der § 219 formuliert, dass die Frau zur Fortsetzung der Schwangerschaft ermutigt werden soll. Ein weiteres Thema war die immer breitere Palette von Themen, die die Schwangerschaftsberatung heute abdecken muss: von der Beratung bei Fragen zu körperlichen Veränderungen, zu Vorsorgeleistungen für Schwangere und zur Pränataldiagnostik bis hin zu immer umfassenderen Informationen über finanzielle Leistungen für Schwangere und junge Familien.

In den Workshops tauschten sich die Teilnehmer/-innen darüber aus, wie sich die Schwangerschaftsberatung seit den Anfängen in den 1970er Jahren verändert hat, welche Aufgabe ihr in Zeiten zunehmender Armut zukommt, welche Rolle medizinische Themen spielen und wie sich die Beratungspflicht vor einem Schwangerschaftsabbruch auf das Verhältnis zwischen Berater/-innen und Klient/-innen auswirkt.

Zur Fachtagung wird eine Dokumentation erscheinen.

Weitere Informationen stehen auf der Internetseite von pro familia zur Verfügung.

Quelle: pro familia Bundesverband Newsletter 25.06.2015