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„Entdeckungstag“ gibt Einblicke in die deutsch-französische Arbeitswelt

Hände in deutschen und französischen Nationalfarben
Bild: © Nelos - Fotolia.com

Welche beruflichen Perspektiven gibt es für französische Schüler in Deutschland? Wie funktioniert eine deutsche Firma mit internationaler Ausrichtung? Welche Sprachen werden im Alltag gesprochen? Bei einem Besuch von Herrenknecht in Schwanau-Allmannsweier am 27. März 2014 können Schüler vom Collège Otfried aus dem französischen Wissembourg diesen Fragen auf den Grund gehen.

Herrenknecht ist eines von über 220 Unternehmen, das an dem vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) organsierten Projekt „Entdeckungstag“ teilnimmt. Die Initiative eröffnet Schülerinnen und Schülern ab der 7. Klasse Einblicke in die Arbeitswelt. Unternehmen und Institutionen mit engen Beziehungen zu Frankreich informieren über Berufsaussichten und Ausbildungsmöglichkeiten mit deutsch-französischer Ausrichtung. Der Weltmarktführer für Tunnelvortriebsmaschinen Herrenknecht wurde 1975 vom Vorstandsvorsitzenden und Namensgeber Martin Herrenknecht gegründet und hat seinen Hauptsitz in Schwanau-Allmannsweier. Herrenknecht beschäftigt knapp 5000 Mitarbeiter in 90 Ländern.

Das Interesse am deutsch-französischen Entdeckungstag ist groß. Etwa 7000 Schülerinnen und Schüler haben sich angemeldet. Sie und ihre Lehrer haben erkannt, wie wichtig das Nachbarland im heutigen wirtschaftlichen und politischen Kontext ist und nehmen die vom DFJW angebotene Möglichkeit wahr, sich über die beruflichen Perspektiven in der deutsch-französischen Unternehmenswelt zu informieren. In grenznahen Regionen wie Baden-Württemberg und Elsass finden im Rahmen des Projekts vermehrt grenzübergreifende Besuche statt, bei denen die deutsch-französische Dimension des „Entdeckungstags“ besonders zum Tragen kommt.

Neben dem Kontakt mit der Arbeitswelt werden den Schülerinnen und Schülern die Bedeutung der deutsch-französischen Beziehungen auf wirtschaftlicher und institutioneller Ebene deutlich. Auch 50 Jahre nach Unterzeichnung des Elysee-Vertrags sollen junge Menschen weiterhin für das Erlernen der anderen Sprache und das Thema Mobilität sensibilisiert werden.

Der „Entdeckungstag“ steht seit 2006 unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes und des französischen Außenministeriums. Unterstützung erhält er von den Bevollmächtigten für die kulturelle deutsch-französische Zusammenarbeit sowie von den Staatsministern für Europa beider Länder.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.entdeckungstag.de.

Quelle: Deutsch-Französisches Jugendwerk (DFJW)

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