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NRW: Geburtenzahl im Jahr 2012 wieder gestiegen

Frau mit Kind im Wochenbett
Bild: Philip May   Lizenz: INT 3.0 – Namensnennung – nicht kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen CC BY-NC-SA 3.0

Die Zahl der Geburten lag in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2012 bei 145 755; das waren 1,9 Prozent mehr als 2011. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als statistisches Landesamt mitteilt, ist die Zahl der Neugeborenen damit gegenüber dem bisherigen historischen Tiefststand im Jahr 2011 (143 097) wieder um 2 658 gestiegen.

Das durchschnittliche Alter der Frauen bei der Geburt ihres ersten Kindes lag in NRW im Jahr 2012 bei 29,2 Jahren. 2 657 Frauen brachten im vergangenen Jahr Mehrlinge zur Welt (darunter 2 594 Zwillings- und 63 Drillingsgeburten).
 
Von den insgesamt 145 755 Neugeborenen kamen 49 040 (33,6 Prozent) als zweites Kind, 17 664 (12,1 Prozent) als drittes und 8 732 (6,0 Prozent) als viertes oder weiteres Kind der Mutter zur Welt. Der zeitliche Abstand zwischen der Geburt des ersten und zweiten Kindes betrug in nahezu 45 Prozent der Fälle (21 964) weniger als drei Jahre. 6 129 (34,7 Prozent) Neugeborene, die als drittes Kind geboren wurden, kamen mit einem Abstand von weniger als drei Jahren zu ihren nächst älteren Geschwistern zur Welt. Bei den vierten oder weiteren Geburten betrug die Differenz zum vorangegangenen Kind in etwa 60 Prozent der Fälle mehr als vier Jahre.
 
In den Regionen NRWs entwickelten sich die Geburtenzahlen unterschiedlich: Während in 37 kreisfreien Städten und Kreisen sowie in der Städteregion Aachen mehr Kinder geboren wurden als im Vorjahr, war in den anderen Verwaltungsbezirken ein Rückgang zu verzeichnen. In Mönchengladbach (+9,7 Prozent) und Gelsenkirchen (+7,8 Prozent) nahmen die Geburtenzahlen am stärksten zu. Die höchsten Rückgänge gab es in der kreisfreien Stadt Remscheid (-5,2 Prozent) und im Kreis Heinsberg (-3,9 Prozent).
 
Ergebnisse für kreisfreie Städte und Kreise finden Sie unter:
http://www.it.nrw.de/presse/pressemitteilungen/2013/pdf/155_13.pdf

Quelle: IT.NRW

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