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Keine Nazis in Jugendclubs und Kindergärten

Laut Berichten der Süddeutschen-Zeitung gibt es in Mecklenburg-Vorpommern zunehmend Versuche der NPD, Einfluss in Jugendclubs oder Kindergärten in finanzschwachen Kommunen zu nehmen. Es hätte sogar bereits einen Aufruf aus der rechtsextremen Szene gegeben an Frauen und Mädchen, sich als Kita-Erzieherinnen ausbilden zu lassen.

Sozialministerin Manuela Schwesig (SPD) hat nun mit einem Kita-Erlass reagiert. Dieser soll verhindern, dass private Kindergärten in die Hände von Rechtsextremen fallen. Er ist bisher einzigartig, könnte aber bundesweit Schule machen.

Ab August müssen in Mecklenburg-Vorpommern nun Träger von Einrichtungen nachweisen, dass sie und die Mitarbeiter/-innen auf dem Boden der Verfassung stehen. Zunächst gilt der Erlass für alle Neuanträge. Anerkannte Träger wie Mitglieder der Wohlfahrtsverbände müssen eine Selbsterklärung abgeben, wonach sie Sorge dafür tragen, dass die Erzieherinnen und Erzieher auf dem Boden der Verfassung stehen. Bei freien Trägern sollen die Mitarbeiter selbst Erklärungen abgeben. Ähnlichen Regeln folgen im Land bereits Sportvereine und freiwillige Feuerwehren. 

Lesen Sie mehr dazu in der Süddeutschen Zeitung online unter:http://www.sueddeutsche.de/politik/gesinnungstest-fuer-erzieher-keine-nazis-im-kindergarten-1.981216 

Quelle: Süddeutsche Zeitung online

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