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Die Kinderkommission ruft zur Hilfe für die Flutopfer in Pakistan auf

Seit Wochen erreichen uns Bilder von verzweifelten Menschen in den Fluten des Ganges, die die Lebensgrundlage für Millionen Menschen zerstört haben. Nach den Schätzungen von UNICEF sind sechs Millionen Kinder und Jugendliche von der Katastrophe betroffen. Bis zu 3,5 Millionen von ihnen sind durch Krankheiten akut bedroht.

Die vielen Hilfsorganisationen tun ihr Möglichstes - aber sie sind angesichts des Ausmaßes dieser humanitären Katastrophe schlicht überfordert und die geschundenen Menschen mit den Hilfeleistungen zu Recht unzufrieden. Es fehlt an allem - an Nahrungsmitteln und sauberem Wasser, aber auch an Kleidung und Medikamenten. Und das ist nur der dringendste Hilfebedarf. Es müssen neue Häuser, Schulen und Straßen gebaut werden. Für die Menschen muss eine neue Existenzgrundlage geschaffen werden.

Die Mitglieder der Kinderkommission bitten die Menschen in Deutschland daher eindringlich, ihren - wenn auch noch so kleinen - Beitrag zur Linderung des Leids dieser Menschen zu leisten. Auch wenn es viele berechtigte Vorbehalte gegen die Politik in Pakistan gibt - die Menschen, die Kinder im Elend können nichts dafür. Sie sind auf Ihre Hilfe angewiesen.

Eckhard Pols, Vorsitzender der Kinderkommission, erklärte: "Gerade Kinder sind bei dieser Naturkatastrophe besonders betroffen. Sie werden von ihren Eltern getrennt und in vielen Fällen auch zu Waisen. Ihnen gilt unser besonderes Augenmerk. Geschwächte Kinder sind besonders von Krankheiten bedroht. Deshalb rufe ich zu schneller und erhöhter Spendenbereitschaft auf."

Herausgeber: Deutscher Bundestag