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Bayern: Engagierte gegen Rechtsextremismus vernetzen

Viele Jugendliche stehen im Kreis und halten ihre Hände aufeinander
Bild: PHOTOMORPHIC PTE. LTD.

Vergangene Woche ging die neue Landeskoordinierungsstelle "Demokratie leben! Bayern gegen Rechtsextremismus" an den Start. Sie bietet Beratungsangebote für Opfer von rechtsextremer Gewalt, Eltern, Angehörige sowie Träger und Organisationen der Jugend- und Sozialarbeit.

Als bayernweites Demokratiezentrum steuert die Landeskoordinierungsstelle "Demokratie leben! Bayern gegen Rechtsextremismus" (LKS) den Austausch von vier regionalen Beratungsstellen und 20 Städten und Landkreisen.

Ihre Beratungsangebote richten sich an alle, die sich gegen Rechtsextremismus vor Ort und für eine kulturell und politisch vielfältige, offene und partizipative Gesellschaft einsetzen möchten - an Opfer von rechtsextremer Gewalt und Bedrohungen, an Eltern, Angehörige und Personen aus dem Umkreis rechtsextrem orientierter Jugendlicher sowie an alle von Rechtsextremismus betroffenen Personen.

Die vier Regionalen Beratungsstellen bieten spezifische Informationen zu lokalen Szenen, Aufklärung und Unterstützung in der Auseinandersetzung mit Rechtsextremismus vor Ort.

Auch (Jugend-)verbände und -vereine, Schulen und Bildungseinrichtungen, Kirchen, Kommunen und Verwaltung, Firmen und Ausbildungsbetriebe, Bürgerbündnisse sowie Träger der Jugendarbeit und (Jugend-)Sozialarbeit können sich beraten lassen.

"Im Kampf gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Alltagsrassismus müssen wir alle lernen, dass Vielfalt unsere Gesellschaft bereichert", sagte Matthias Fack, Präsident des BJR, bei der Auftaktveranstaltung des Projekts am 23. Juli 2015 in Nürnberg. "Wie wichtig es ist, sich mit gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit auseinanderzusetzen, das zeigt sich angesichts von Pegida-Demonstrationen und Angriffen auf Flüchtlingsheime sehr deutlich", so Fack.

Die LKS und das Beratungsnetzwerk Bayern gegen Rechtsextremismus werden im Rahmen des Bundesprogramms "Demokratie leben!" gefördert und aus Mitteln des Kinder- und Jugendprogramms durch den Freistaat Bayern kofinanziert.

Weitere Informationen: www.lks-bayern.de

Quelle: Bayerischer Jugendring vom 24.07.2015

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