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Ausstellung Street Cultures zeigt interkulturelle Brücken auf

Mädchen mit Skateboard
Bild: Rhianon Bader

Die Ausstellung Street Cultures stellt Jugendprojekte aus Kambodscha, Afghanistan, China und Indien vor und untersucht, welche Beiträge zu grundlegenden gesellschaftlichen Fragestellungen und „Empowerment“ sie liefern.

Street Cultures wie Skateboarding, Breakdancing oder Street Art haben ein faszinierendes Potenzial, Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen über soziale Schranken oder kulturelle Differenzen hinweg zusammenzubringen und so Austausch und Kooperationen zu ermöglichen. Hip Hop, Skateboarden oder BMX gehören längst nicht mehr nur einer westlichen Kultur an, sondern sind globale Phänomene, die besonders in Asien rasant wachsen. Auch die Anzahl von Projekten und Initiativen, die Street Cultures als Werkzeuge in der Entwicklungsarbeit einsetzen, nimmt stetig zu.

Viele dieser Akteure haben erkannt, dass sich die kreativen und sportlichen Programme auch sinnvoll an „Empowerment“ und Bildung koppeln lassen. Dazu gehören sowohl Initiativen wie „Back to School“, als auch die Sensibilisierung für sozial und gesellschaftlich relevante Themenbereiche. So werden lokale Gemeinschaften gestärkt und Themen wie Umwelt, Gesundheit,Ernährung und Rassismus können adressiert werden.

Die Netzwerke der Street Cultures funktionieren informell und bedienen sich sehr kurzer direkter Wege; sprachliche und kulturelle Barrieren können durch geltende Codes und Symboliken einfacher überwunden werden. Herkunft, Religion, Hautfarbe oder sozialer Stand treten in den Hintergrund. Über die Street Cultures lassen sich so interkulturelle Brücken schlagen, die in der Konflikttransformation und zur Verringerung von Vorurteilen eingesetzt werden können.

Die Ausstellung stellt Projekte vor, die in Kambodscha, Afghanistan, China und Indien mit eigenen Strategien und Modellen neue und innovative Wege in der gesellschaftlichen Entwicklung einschlagen. SKATEISTAN, TINY TOONES und TINY DROPS stellen dabei „Best Practice“- Modelle dar, die aufzeigen wie solche privat initiierten Projekte wichtige Beiträge zu grundlegenden gesellschaftlichen Fragestellungen und „Empowerment“ liefern und es darüber hinaus schaffen, Menschen mit unterschiedlichsten soziokulturellen Hintergründen zusammen zu bringen.

Die Ausstellung wird begleitet von Filmvorführungen, Workshops, Skype-Konferenzen, Fundraising Events und einem Musikprogramm innerhalb der Berlin Music Week.

06-17.09.2011 / Mittwoch bis Samstag / 12.00 - 18.00 Uhr
SKATEISTAN – Skateboard School Afghanistan
Hatch Sticker Museum, Brunnenstrasse 196 / 3. HH, 10119 Berlin

06-17.09.2011 / Montag bis Samstag / 12.00 - 18.00 Uhr
EXHIBIT: TINY TOONES & TINY DROPS – Hip Hop Schools Cambodia & India
Hip Hop Stützpunkt, Marienburger Straße 16a / 10405 Berlin

>> mehr Informationen: http://www.fromheretofame.com/events.html