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AGJ verabschiedet Empfehlungen zur Entwicklung gemeinsamer Eckpunkte zwischen Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe

Acht Menschen sitzen um einen Tisch und erarbeiten gemeinsam ein Projekt.
Bild: © PHOTOMORPHIC PTE. LT - Fotolia.com

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ möchte mit den Fachgesellschaften und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie in einen partnerschaftlichen Dialog treten. Ausgehend von den Schnittstellen beider Systeme, soll es um die Handlungsbedarfe für kooperative Unterstützungs- und Behandlungsmodelle gehen.

So soll das gemeinsame Ziel vorangetrieben werden, die Kompetenzen junger Menschen zu stärken, um ihnen eine eigenständige, teilhabende Lebensführung zu ermöglichen. Sowohl mit Blick auf allgemeinen Aspekte der Kooperation, als auch unter Betrachtung konkreter Kooperationsbezüge wird in den AGJ-Empfehlungen aufgezeigt, worüber die AGJ sich mit den Fachgesellschaften und Verbänden der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie austauschen möchte. Im Mittelpunkt steht der Ansatz "vom Kind aus denken".

Hierbei nimmt das Papier "Junge Menschen an der Schnittstelle von Kinder- und Jugendpsychiatrie und Kinder- und Jugendhilfe" (PDF, 119 KB) insbesondere die Arbeitszusammenhänge der KJH im Rahmen der Gewährung von Leistungen mit Hilfeplanung (§§ 19, 27ff, 35a, 41 SGB VIII) in den Blick.

Das Papier soll Impulse aufgreifen, die seit langem immer wieder zur Schnittstellenthematik zwischen KJPP und KJH gemacht worden sind, und als Auftakt für einen Dialog der AGJ mit Dachverbänden der KJPP dienen.

Aus Sicht der AGJ hat eine Kooperation beider Systeme zum Ziel, die Bedarfe der jungen Menschen bestmöglich zu befriedigen, Beziehungskontinuitäten zu gewährleisten und medizinische Versorgung durchgängig zu garantieren. Kooperation und Koordination leben von der Unterschiedlichkeit; sie sind Ausdruck von und zugleich Antwort auf Spezialisierung und Differenzierung, auf Arbeitsteilung und Abgrenzung. Es gilt, mit diesen Unterschiedlichkeiten im Alltag umzugehen und einen gemeinsamen Weg der Zusammenarbeit zu finden.

Die Empfehlungen stehen in voller Länge auf dem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe unter "Material" zur Verfügung, können aber auch über die Internetseiten der AGJ www.agj.de heruntergeladen werden.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ

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