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AGJ verabschiedet Diskussionspapier „Ombudschaften, Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren in Einrichtungen und Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe“

Bleistifte liegen aufgereiht auf dem Tisch.

Mit ihrem Diskussionspapier will die AGJ die Implementierung von ombudschaftlichen Strukturen sowie von Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und ihren Eltern in Einrichtungen und Institutionen zur Sicherung ihrer Rechte befördern und dies als Qualitätsmerkmal im Rahmen der professionellen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe stärken.

Missbrauchs- und Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen in Einrichtungen haben vor allem bei den Aufarbeitungen und Ergebnissen der Runden Tische „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ und „Sexueller Kindesmissbrauch“ zu einer Forderung nach altersgerechten Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten geführt. Aufgenommen wurde diese Forderung im Bundeskinderschutzgesetz insbesondere im Rahmen der Betriebserlaubnis und der Qualitätsentwicklung.

Mit ihrem Ende Juni diesen Jahres vom Vorstand beschlossenen Diskussionspapier will die AGJ die Implementierung von ombudschaftlichen Strukturen sowie von Beteiligungs- und Beschwerdemöglichkeiten für Kinder, Jugendliche und ihren Eltern in Einrichtungen und Institutionen zur Sicherung ihrer Rechte befördern und dies als Qualitätsmerkmal im Rahmen der professionellen Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe stärken.
Ausgangspunkt sind dabei vor allem die dort grundsätzlich gegebenen Gefährdungen im Alltag von Kindern und Jugendlichen sowohl in den Beziehungen zu den Fachkräften als auch der jungen Menschen untereinander.

Das Diskussionspapier steht in voller Länge auf dem Fachkräfteportal der Kinder- und Jugendhilfe unter "Material" zur Verfügung, kann aber auch über die Internetseiten der AGJ www.agj.de heruntergeladen werden.

Quelle: Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe - AGJ

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