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360 Kinder und Jugendliche kommen zur Preisverleihung beim "Jugendwettbewerb NRW. demokratie leben. Unsere Werte - unsere Rechte.”

Am 27. Juni 2010 ist es soweit. Im Düsseldorfer „Theater der Träume" zeichnet Dr. Marion Gierden-Jülich, Staatssekretärin im Kinder- und Jugendministerium, 360 Kinder und Jugendliche aus, die am „Jugendwettbewerb NRW. demokratie leben. Unsere Werte - unsere Rechte." teilgenommen haben.

Gewürdigt werden das außergewöhnliche politische Engagement und die beispielhaften Arbeiten der 18 Preisträger-Teams über „Rechte und Werte" in unserer demokratischen Gesellschaft, teilte die Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen heute in Düsseldorf mit.

Die Preisverleihung ist der Höhepunkt des zum dritten Mal ausgetragenen Wettbewerbs, an dem in diesem Jahr rund 4.000 Kinder und Jugendliche mit etwa 200 Beiträgen teilgenommen haben. Die Zahl der Teilnehmenden hat sich damit gegenüber dem letzten Wettbewerb vor zwei Jahren nahezu verdreifacht, die Zahl der Beiträge verdoppelt.

„Ich bin beeindruckt vom großen Engagement der Kinder und Jugendlichen. Alle haben überzeugend gezeigt, wie wertvoll ihnen Demokratie, Werte und Freiheit sind. Obwohl sie keine persönlichen Erfahrungen mit einer Diktatur haben, ist ihnen wichtig, dass Demokratie bewusst gelebt und im Alltag verteidigt wird", so Staatssekretärin Dr. Gierden-Jülich.

Die Staatssekretärin zeichnet gemeinsam mit der Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung, Maria Springenberg-Eich, die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Vergeben werden Geldpreise in fünf Kategorien in Höhe von insgesamt 36.000 Euro: 3.000 Euro für die 1. Preise, 2.000 Euro für die 2. Preise und 1.000 für die 3. Preise. 

„Die Arbeiten befassen sich mit der Verwirklichung demokratischer Werte und Rechte, mit dem Demokratieverständnis in einer multikulturellen Welt, mit sozialer Gerechtigkeit, mit Gleichberechtigung und mit den Gefahren des Extremismus für die Demokratie. Die Kinder und Jugendlichen beschreiben die Notwendigkeit, gemeinsame Werte zu entwickeln, Menschenrechte nicht zu verletzen und Verantwortung für das Leben in Freiheit zu übernehmen", so Dr. Gierden-Jülich.

Alle Beiträge spiegeln das große Engagement der Teilnehmenden wieder, die sich in Schulklassen, in Arbeitsgemeinschaften, in Jugendgruppen oder in ihrer Freizeit intensiv mit den Themen des Wettbewerbs auseinandergesetzt haben. Die Kreativität und Vielfalt der Beiträge hat die Erwartungen der Jury unter Vorsitz von Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich weit übertroffen. „Von Filmen, Collagen, Videobotschaften bis zu Interviews und Nachrichtenmagazinen war alles dabei. Sogar eine Säule aus Keramik wurde gestaltet mit Bildmotiven aller Beteiligten zum Thema "Miteinander und Füreinander", sagte die Staatssekretärin. Die Jury habe es nicht leicht gehabt, aus der Menge der sehr verschiedenen Beiträge die originellsten und aussagekräftigsten auszuwählen, so Marion Gierden-Jülich.

„In unserem Land leben viele engagierte Kinder und Jugendliche, die zum Gelingen eines gleichberechtigten Miteinanders in unserer pluralen Gesellschaft beitragen und denen Werte wie Toleranz, Mitbestimmung und Kompromissbereitschaft wichtig sind. Außerdem sind sie bereit, für diese Werte mit Entschiedenheit einzutreten. Dass sich bereits Kinder ab dem 7. Lebensjahr beteiligt haben, hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen", betont Dr. Gierden-Jülich. 

Die Gewinnerinnen und Gewinner kommen aus allen Regionen des Landes: Bielefeld, Bochum, Bonn, Burscheid/Hilgen, Dormagen, Horn-Bad Meinberg, Iserlohn, Köln, Lippstadt-Bad Waldliesborn, Mönchengladbach, Rheine, Siegen, Solingen und Wuppertal. Die Projekte der Preisträger werden den rund 400 Gästen im Anschluss an die Preisverleihung präsentiert. 

Quelle: Landeszentrale für politische Bildung Nordrhein-Westfalen

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