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Startschuss für das neue EU-Bildungsprogramm Erasmus+

EU-Kulturkommissarin Androulla Vassiliou hat am 16.01. in Athen offiziell das neue EU-Bildungsprogramm Erasmus+ gemeinsam mit Vertretern EU-Ratsvorsitzes eröffnet.

Mit dem neuen Programm sollen mehr als vier Millionen Menschen in den nächsten sieben Jahren mit einer Finanzhilfe der EU dabei unterstützt werden, im Ausland zu studieren, sich weiterzubilden, Arbeitserfahrung zu sammeln oder Freiwilligenarbeit zu leisten.

Für Erasmus+ wird ein Budget von insgesamt 14,7 Mrd. Euro bereitgestellt; dies sind 40 Prozent mehr als für die vorherigen Programme im Zeitraum 2007-2013. Erstmals sollen im Rahmen von Erasmus+ Masterstudenten Studiendarlehen erhalten und mehr als 500 000 junge Menschen einen Freiwilligendienst leisten oder an einem Jugendaustausch teilnehmen.

"Mit der Mittelaufstockung haben wir dafür gesorgt, dass viel mehr Menschen eine EU-Förderung erhalten, um solche Möglichkeiten zu nutzen. Zugleich müssen wir mehr Mittel für qualitative Verbesserungen auf allen Ebenen der allgemeinen und beruflichen Bildung bereitstellen, damit wir weltweit zur Spitzengruppe zählen und die Beschäftigung und das Wachstum steigern können. Erasmus+ ist umso wichtiger in einer Zeit, in der in vielen Ländern, einschließlich Griechenland, eine immens hohe Jugendarbeitslosigkeit herrscht“,  sagte Kommissarin Vassiliou.

Das Programm soll vor allem Jugendlichen in den Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit helfen, durch die neuen Austauschmöglichkeiten neue wertvolle Kompetenzen zu erlangen. Spanische Jugendliche haben ihre Chance schon erkannt: Im  Hochschuljahr 2011/2012 absolvierten mehr als 250 000 Studenten mit dem Erasmus-Programm einen Teil ihres Hochschulstudiums oder ein Praktikum im Ausland. Die meisten von ihnen kamen aus Spanien (39 545 Studenten) gefolgt von Deutschland mit 33 363 Teilnehmern. Auch war Spanien das beliebteste Zielland war ebenfalls Spanien mit 39 300 Erasmus-Teilnehmern.

Mehr Informationen in der ausführlichen Pressemitteilung.

Rede von Kulturkommissarin Vassiliou

Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland vom 16.01.2014

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