Förderinformationen / Kinder- und Jugendarbeit

Miteinander reden: 100 Projekte im ländlichen Raum gesucht

Zwei mit Kreise gemalte Gesichter und eine Sprechblase voller Glühbirnen
Bild: © Sergey Nivens - Fotolia.com

Die Bundeszentrale für politische Bildung fördert im Rahmen des Programms MITEINANDER REDEN die Umsetzung von Projekten zu Themen aus Politik, Bildung, Medien, Kultur oder Gesellschaft in ländlichen Gebieten. Gesucht werden Ideen zur Gestaltung neuer Formen von lebendiger und streitbarer Gesprächskultur. Dabei soll respektvolles Miteinander ins Zentrum der gesellschaftlichen Auseinandersetzung rücken.

MITEINANDER REDEN ist ein Ideenwettbewerb und Weiterbildungsangebot für Akteure in ländlichen Räumen, initiiert und finanziert von der Bundeszentrale für politische Bildung/bpb, unterstützt vom Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten, vom Deutschen Städte- und Gemeindebund, von der Deutschen Vernetzungsstelle Ländliche Räume und dem Deutschen Volkshochschulverband, realisiert von der Bildungsagentur labconcepts.

Fördermittel für kleine, mittlere und größere Projekte

Im Rahmen des Programms MITEINANDER REDEN können können Unterstützungsleistungen abgerufen werden für Projektmanagement, Beratung und Prozessbegleitung sowie Fördermittel für kleine, mittlere und größere Projekte von 5.000, bzw. 8.000, und 12.000 Euro sowie für vier länderübergreifende Sonderprojekte mit je 10.000 Euro bis 2021. Vertreter von Orten, Ortsteilen oder Städten mit weniger als 15.000 Einwohnern können sich ab dem 5. November 2018 in einem zweistufigen Verfahren bewerben.

Einsendeschluss für die Projektideen ist der 20. Januar 2019. Der Förderzeitraum läuft vom 1. März 2019 bis 31. Dezember 2020. Eine Jury wird den Ausschreibungsprozess begleiten. Weitere Informationen zum Programm und der Bewerbung auf der Programm-Webseite: www.miteinanderreden.net

Dialog und Miteinander im ländlichen Raum fördern

Das Programm ist entstanden vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen der ländlichen Gebiete in Deutschland. Viele Regionen stehen durch strukturelle und demografische Umbrüche vor besonderen Herausforderungen. Defizite in der Infrastruktur und der Daseinsvorsorge bleiben nicht ohne Folgen für den Dialog und das Miteinander im Gemeinwesen. „Nicht nur Investitionen in den ländlichen Räumen wurden vernachlässigt. Die Pflege des Miteinanders wurde sich selbst überlassen“, sagt Barbara Lüke, Bürgermeisterin von Pulsnitz in Sachsen. In manchem Ort zog das eine negative Entwicklung nach sich. Anderenorts lässt sich lernen von den Ideen der vielen kreativen Akteure.

Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung vom 07.11.2018

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