Förderprogramm

Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa

Ein junger Mann steht vor einer Europa-Karte
Bild: © Pholio Agency - Fotolia.com

Die Kulturstaatsministerin hat im Rahmen des Förderschwerpunkts „Vielstimmige Erinnerung – gemeinsames Erbe – europäische Zukunft: Kultur und Geschichte der Deutschen und ihrer Nachbarn im östlichen Europa“ ein Förderprogramm mit einem Volumen von insgesamt 250.000€ ausgeschrieben. Geförderte Projekte sollen die Kreativität junger Menschen ansprechen. Bewerbungen sind bis 01.02.2021 möglich.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters sagte zum Start des Förderaufrufs: „Deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa werden als lebendiger Teil eines gemeinsamen Kulturerbes zu einem verbindenden Element in Europa. Es ist uns ein großes Anliegen, gerade junge Menschen anzusprechen und sie anzuregen, sich innovativ und kreativ mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich dabei attraktiver, zeitgemäßer Formate zu bedienen. Das ist ein wichtiger Akzent innerhalb der Programme der Bundesregierung, die den Erhalt, die Erforschung und Vermittlung dieses Erbes fördern.“

Das Förderprogramm besteht aus den Modulen „Kulturelle Vermittlung“ und „Wissenschaft“. Die Projekte sollen den internationalen Dialog und das europäische Verständnis fördern, kulturelle Verflechtungen in den Blick nehmen, Austauschprozesse stärken und national beschränkte Sichtweisen erweitern. Kooperationen mit Partnern im östlichen Europa im Sinne des Shared Heritage sind erwünscht, können sich angesichts möglicherweise anhaltender Reise- und Versammlungsbeschränkungen aber auf digitale Begegnungsformate beschränken. Aspekte von Flucht, Vertreibung, Deportation und Integration sind ebenso eingeschlossen wie Projekte zu deutsch-jüdischen Lebenswelten im östlichen Europa.

Die Antragsformulare und weitere Erläuterungen zur Kulturförderung durch die BKM finden Sie auf der Webseite des Bundesinstituts für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) unter www.bkge.de.

Quelle: Presse- und Informationsamt der Bundesregierung vom 06.11.2020

Info-Pool