Förderinformationen / Kinder- und Jugendarbeit

„Kultur macht stark“ – Projektstart und Ausschreibung für BKJ Programm „Künste öffnen Welten“

Hände halten die Weltkugel
Bild: KLJB

Die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ) leitet in den kommenden fünf Jahren bis zu 20 Millionen Euro an lokale Bündnisse weiter, welche sich in einem Dreieck aus Trägern Kultureller Bildung, Kita oder Schule und sozialräumlichen Partnern für Bildungs- und Teilhabegerechtigkeit vor Ort einsetzen.

Mit „Kultur macht stark! Bündnisse für Bildung“ fördert das BMBF in den Jahren 2013 bis 2017 mit bis zu 230 Millionen Euro Maßnahmen Kultureller Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Neben 34 weiteren Verbänden und Initiativen, darunter 15 Mitgliedern der BKJ, ist die BKJ Programmpartner des BMBF zur Umsetzung dieses Programms. Sie hat dazu das Programm „Künste öffnen Welten. Leidenschaftlich lernen mit Kultureller Bildung“ entwickelt.

Die BKJ kann nunmehr, nach erfolgter Bewilligung durch das BMBF, erstmalig lokale Bündnisse auffordern, sich um eine Förderung zu bewerben.

Die grundsätzlichen Informationen zum Profil des BKJ-Programms und der förderfähigen Projektvorhaben, zu den Bedingungen für Antragssteller und zum Antragsverfahren finden sich bereits vor Weihnachten auf www.kuenste-oeffnen-welten.de. Der erste Antragszeitraum, für Projektvorhaben, die zwischen März und Mai 2013 starten, endet am 06. Februar 2013.

Anträge sind ab spätetens 15. Januar 2013 über die zentrale Datenbank des BMBF bei der BKJ einzureichen.

Die Eckdaten des BKJ-Programms sind:

  • Grundlage der lokalen Bündnisse bietet die Zusammenarbeit von mindestens drei Partnern in einem Dreieck von Kultur (z. B. Einrichtung oder Träger der Kulturellen Bildung), formalem Bildungsort (z. B. Kita oder Schule) und Sozialraum (z. B. Jugendeinrichtung, Sozialarbeit oder Migrantenselbstorganisation). Beteiligt sind alle Kunst- und Kultursparten: Musik und Bildende Kunst, Tanz und Theater, Spiel und Zirkus, Medien und Literatur … und interdisziplinäre Angebote.
  • Die Bündnisse realisieren Projektvorhaben mit einer Dauer von einem halben bis zu drei Jahren, die möglichst vielen Kindern und Jugendlichen der beteiligten Kindertagesstätten und Schulen offen stehen.
  • Ein Projektvorhaben ermöglicht z. B. einen leichten Einstieg in kulturelle Arbeitsweisen und Themen, ein regelmäßiges bzw. vertiefendes künstlerisch-kreatives Angebot, den Besuch von Kultureinrichtungen und -veranstaltungen, begleitete Bildungsprozesse und die öffentliche Präsentation. Die Projektvorhaben bestehen daher aus aufeinander abgestimmten Modulen, die sich schlüssig ergänzen. Sie beinhalten mind. drei der Module, die frei kombinierbar sind: Einstiegsangebote, Erkundungsangebote, Kurs- und Projektangebote, Workshopangebote, Präsentationsangebote, Besuchsangebote, Begleitangebote.
  • Die Maßnahmen sind ganzheitlich, stärken- und interessenorientiert. Die Kinder und Jugendlichen gestalten die kreativ-künstlerischen Prozesse maßgeblich mit.
  • Lokale Bündnisse erhalten i. d. R. 5.000 bis 12.000 Euro für ein Projektjahr, bei besonderen Vorhaben maximal 25.000 Euro.
  • „Künste öffnen Welten“ wendet sich an benachteiligte Kinder und Jugendliche in vier Altersgruppen: Kinder ab 3 Jahren im Kita- und Vorschulalter, Kinder im Primarschulalter, Jugendliche im Sekundarschul-Alter, Jugendliche beim Einstieg und im Übergang in die Berufsausbildung.

Quelle: Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

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